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Trainer-Jubiläum vermasselt: 0:6-Debakel für Erzgebirge Aue gegen Bochum

Trainer-Jubiläum vermasselt: 0:6-Debakel für Erzgebirge Aue gegen Bochum

Das Jubiläum war gründlich vermasselt. Zum 50. Spiel von Rico Schmitt als Trainer des FC Erzgebirge Aue setzte es die höchste Niederlage in der 2. Fußball-Bundesliga.

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Thomas Paulus und Kevin Schlitte von Erzgebirge Aue nach dem Debakel beim VfL Bochum am 04.12.2011

Quelle: dpa

Bochum. Zum Hinrundenabschluss erlebten die Sachsen am Sonntag beim VfL Bochum ein 0:6 (0:3)-Debakel und kassierten zum zweiten Mal nach dem 0:6 bei Energie Cottbus Ende November 2010 ein halbes Dutzend Tore. „Das war teilweise Arbeitsverweigerung. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Das war heute ein Offenbarungseid“, sagte Aues Stürmer Ronny König nach der herben Pleite.

Vor 9661 Zuschauern im Rewirpower-Stadion markierten Marcel Maltritz (15.),  Mirkan Aydin (30./83.),  Faton Toski (41./50.)  und Giovanni Federico (59.) die Treffer zum höchsten Saisonerfolg der Bochumer, die sich auf den zehnten Platz verbesserten. „Ich stehe in der Verantwortung und nehme das Spiel auf meine Kappe. Wir werden analysieren und hoffentlich die richtigen Schlussfolgerungen ziehen“, sagte Trainer Schmitt niedergeschlagen.

Der Zauber des Vorjahres ist beim FC Erzgebirge Aue endgültig verflogen. Nur ein Sieg aus den letzten sieben Spielen und immer mindestens ein Gegentreffer sind beredter Beleg für eine Krise. Nach 17 Spieltagen hat das Team von Rico Schmitt nur 17 Punkte gesammelt, die lediglich für den zwölften Rang reichen. Vor Jahresfrist standen die Erzgebirgler mit der doppelten Anzahl von Punkten auf dem dritten Platz.

Dabei waren die Auer beim sportlich angeschlagenen VfL Bochum bei weitem nicht chancenlos. Nach dem 0:1, bei dem König beim Abwehrversuch eines Freistoßes Maltritz anköpfte, hatten die Gäste Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch Bochums Schlussmann Andreas Luthe parierte großartig gegen den frei stehenden Jan Hochscheidt (16.). Auch bei einem Kopfball von König in der 20. Minute war Luthe auf dem Posten.

Im Gegensatz dazu nutzen die Bochumer ihre Torchancen resolut. Die Auer boten zu wenig Gegenwehr in der Defensive, um die Demontage zu verhindern. Lediglich Marc Hensel, der nach seiner Gelb-Sperre wieder für Nicolas Höfler auflief, hatte in der Schlussphase noch einmal die Chance zum Ehrentreffer. Doch einmal mehr war Luthe nicht zu überwinden.

dpa

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