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Traumfinale und Buxtehude-Fluch gebrochen – „Jetzt wollen wir den Meistertitel unbedingt“

Traumfinale und Buxtehude-Fluch gebrochen – „Jetzt wollen wir den Meistertitel unbedingt“

Leipzig. Kein Déjà-vu, dafür im Finale! Der HC Leipzig hat sein Trauma gegen den Buxtehuder SV abgelegt und ist am Sonntag souverän ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft eingezogen.

Im Halbfinal-Rückspiel behielt die Mannschaft von Thomas Ørneborg beim 28:20 (14:9)-Erfolg die Nerven und hatte vor rund 3700 Zuschauern das glücklichere Händchen.

„Wir müssen anerkennen, dass der HCL heute eindeutig stärker war und verdient ins Finale eingezogen ist“, sprach BSV-Coach Dirk Leun ein Lob an den Kontrahenten aus. Es gibt Geschichten im Sport, die müssen auch mal neu geschrieben werden. So wie die Story der Play-off-Halbfinals zwischen Buxtehude und Leipzig. Zwei Jahre hintereinander warf die Truppe von Leun den Deutschen Rekordmeister raus, diesmal war es andersherum. Auch die Vorzeichen deuteten schon darauf hin, denn das Rückspiel war noch nie in der Messestadt ausgetragen worden. Weiterer psychologischer Vorteil der Ørneborg-Schützlinge: Seit 20 Jahren gewann der BSV nicht in Leipzig.

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Leipzig. Kein Déjà-vu, dafür im Finale! Der HC Leipzig hat sein Trauma gegen den Buxtehuder SV abgelegt und ist am Sonntag souverän ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft eingezogen. Im Halbfinal-Rückspiel behielt die Mannschaft von Thomas Ørneborg beim 28:20 (14:9)-Erfolg die Nerven und hatte vor rund 3700 Zuschauern das glücklichere Händchen.

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Entsprechend selbstbewusst startete der HCL und führte bereits nach fünf Minuten mit 4:1. Die Stimmung in der Leipziger Arena war prächtig. Das lag vor allem an einer starken Katja Schülke im Tor und der konsequenten Chancenverwertung ihres Teams. „Meine Mannschaft hat in beiden Halbfinalspielen gegen Buxtehude mit viel Herz und Courage gespielt“, sagte Ørneborg stolz.  

 

Von Beginn an nahmen die Leipzigerinnen das Zepter und die Führung in die Hand. Bis zum 6:4 in der zehnten Minute war es eine ahnsehnliche Partie, dann geriete der Spielfluss ins Stocken, ausgleichen konnte der Gegner aus dem Norden allerdings nie. Maura Visser war die Zuverlässigkeit in Person vom Punkt, verwandelte in den ersten 30 Minuten gleich fünf Mal. Und so war auch die 14:9-Pausenführung komfortabel. Die siebenfache Torschützin Saskia Lang spürt, dass der HCL gereift ist: „Wir haben darauf hingearbeitet, dass uns nicht noch einmal so etwas wie in den letzten zwei Jahren gegen Buxtehude passiert.“

 

Spannender zu diesem Zeitpunkt das Duell in Thüringen, der THC lag gegen Bayer Leverkusen lange mit vier bis fünf Toren zurück. „Das ist ein Zeichen dafür, dass der THC nicht über den Wolken schwebt und wir eine Chance haben“, sagte Lang und ihr Trainer fügte hinzu: „Um den Titel holen zu können, müssen wir unsere beste Leistung zeigen.“ Das Glück war am Ende auf Seiten des amtierenden Deutschen Meisters, der mit dem Schlusspfiff noch einmal auf drei Tore heran kam und sich durch seinen Vier-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel zum dritten Mal in Folge für das Play-off-Finale qualifizierte.

 

Zu solch einem Herzschlag-Finale ließ es der HCL in eigener Halle nicht kommen, enteilte bis zur 39. Minute sogar auf 17:11. Leipzig demonstrierte vor seinen Fans spielerische Stärke. Zehn Minuten vor Schluss und beim Stand von 23:15 war Schülke und Co. der Einzug ins Finale nicht mehr zu nehmen. Die Erleichterung war den Leipziger Handballerinnen anzusehen, sie wurden vom Publikum bereits Minuten vor dem Ende mit stehenden Ovationen belohnt.

 

Bereits am kommenden Sonntag gastiert der THC zum ersten Spiel um den Meistertitel in Leipzig. Der HCL hat gegen den Kontrahenten aus Thüringen noch etwas gut zu machen. Eine Woche ist es her, dass sich das Team von Herbert Müller gegen den HCL den DHB-Pokal holte. Saskia Lang schickte bereits nach dem Sieg gegen Buxtehude die erste Kampfansage an den Gegner: „Jetzt muss sich der THC warm anziehen. Wir wollen diesen Titel unbedingt!“

 

HCL:

Schülke, Plöger – Visser 8/6, Augsburg 1, Müller 3, Reiche, Kramer, Bont 2, Schulze 1, Kudlacz 5/1, Lang 7, Hubinger 1, Möschter, Urbicht

Buxtehuder SV:

Lenz, Krause – Deen 2, Klein 2, Wode, Lütz 1, Fischer 8/7, Bülau, Kaiser, Lamein, Stapelfeldt 5, Lamp, Langkeit 2, Oldenburg, Hayn

Siebenmeter:

HCL: 7/7 BSV. 7/7

Zuschauer:

3691 Zuschauer

Anne Grimm

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