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Treffer in letzter Sekunde: Dynamo rettet Punkt

Treffer in letzter Sekunde: Dynamo rettet Punkt

Kein Sieg, aber dennoch grenzenloser Jubel: In buchstäblich letzter Sekunde hat Pavel Fort Dynamo Dresden vor der siebten Saisonniederlage bewahrt.

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Cristian Fiel (l.) und Aachens Sergiu Radu im Zweikampf um den Ball.

Quelle: dpa

Dresden. Mit seinem Kopfball-Kracher in der vierten Minute der Nachspielzeit sicherte der tschechische Stürmer am Sonntag seinem Team gegen Schlusslicht Alemannia Aachen wenigstens noch das 1:1 (0:1). Vor 28.309 Zuschauern waren die als einziges Team der Liga weiter sieglosen Gäste durch Aimen Demai (34. Minute/Foulelfmeter) in Führung gegangen. Als alle schon mit der Pleite rechneten, wuchtete Fort den Ball doch noch zum umjubelten Ausgleich ins Netz. Unmittelbar danach pfiff FIFA-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus das Spiel ab.

„In der Woche habe ich ein Video vom Champions-League-Spiel München gegen Manchester gezeigt, wo man sieht, dass man ein Spiel auch in letzter Sekunde noch drehen kann. Und das hat sich bewahrheitet“, sagte Loose. „Schlussendlich war der Punkt hoch verdient.“

Die Aachener warten unterdessen Saison übergreifend seit 13 Spielen auf einen Sieg. Auch Funkel, der am 14. September nach der 1:2-Pleite in Dresden bei Bochum entlassen wurde, konnte als Aachener Trainer sein drittes Spiel nicht gewinnen.

Wie im Vorfeld der Partie angekündigt, veränderte Loose die Startelf und das System wieder. Verteidiger Martin Stoll nahm auf der Bank Platz, Zlatko Dedic stürmte dafür wieder von Beginn an. In den ersten 20 Minuten neutralisierten sich die Teams weitestgehend im Mittelfeld, ehe Dynamo die Initiative ergriff.

Zlatko Dedic kämpfte sich zweimal in den Sechzehner, agierte dort aber zu eigensinnig (23.). Nur vier Minuten später ging Filip Trojan allein auf den Aachener Schlussmann David Hohs zu, doch er hatte sich den Ball zu weit vorgelegt.

In der Drangphase der Dresdner gab es dann die kalte Dusche: Muhamed Subasic zerrte bei einem Freistoß Tobias Feisthammel im Strafraum zu Boden. Steinhaus zeigte sofort auf den Punkt, Demai verwandelte sicher.

In der zweiten Hälfte begannen die Dresdner nervös. Abwehrmann Romain Brégerie und Torhüter Wolfgang Hesl (49.) war es zu verdanken, dass Aachen die Führung nicht ausbaute. Danach erwachte Dynamo und hatte durch Robert Koch (61.) und Mickael Poté (64.) zwei gute Chancen. Doch Koch zog knapp am Tor vorbei und Poté kam bei einer Trojan-Flanke zu spät. Kurz vor dem Schlusspfiff übersah Steinhaus in der 87. Minute einen berechtigten Handelfmeter für die Dresdner. Doch Fort stand am Ende goldrichtig. „Gut, dass die Flanke dahin gekommen ist. Ich freue mich ungemein für Pavel“, erklärte Loose.

Tina Hofmann, dpa

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