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Trotz Aus gegen Köln: Pokalspiel war für Meuselwitz ein voller Erfolg

Trotz Aus gegen Köln: Pokalspiel war für Meuselwitz ein voller Erfolg

In Meuselwitz geht was: 9018 Zuschauer aus der 11.385-Seelengemeinde waren in die bluechip-Arena gepilgert, um den mutigen Auftritt des Zipsendorfer Fußballclub zu sehen.

Meuselwitz. „Ich bin sehr froh, dass die Leute aus der Region das Spiel angenommen haben“, sagte Meuselwitz-Coach Damian Halata. Sein Ärger über das frühe Aus beim ersten Auftritt im DFB-Pokal war auch am Tag danach noch nicht verraucht. „Trotz des tollen Erlebnisses mit so vielen Zuschauern überwiegt bei mir der Ehrgeiz. Ich hätte das Spiel sehr gern gewonnen und ärgere mich sehr über die Niederlage“, sagte der frühere DDR- Nationalspieler nach dem 0:2 gegen den 1. FC Köln.

Normalerweise fasst das Stadion auf der Glaserkuppe in der Regionalliga Nord maximal 5200 Zuschauern, für den Pokal-Hit wurde es mittels Zusatztribünen auf 9018 Plätze aufgestockt. Kein einziger Platz blieb unbesetzt. Die Fans waren angetan von der couragierten Leistung ihrer Mannschaft. Selbst Kölns Trainer Zvonimir Soldo war vom Konditionszustand der Ostthüringer überrascht: „Gerade körperlich konnten sie sehr gut dagegenhalten. Aber meine Spieler waren in den entscheidenden Situationen einfach cleverer.“

Fotos: Das Spiel des Jahres für den Zipsendorfer Fußballclub

Genau das ärgerte auch ZFC-Stürmer Martin Bocek. „Das frühe Gegentor war der Knackpunkt, wir wollten das unbedingt verhindern. Aber die Qualität der Kölner war von Anfang an zu merken. Da hat man es als Viertligist sehr schwer.“ Der Tscheche selbst fiel der Defensivtaktik zum Opfer und musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Erst zur Halbzeit wurde er eingewechselt. „Der Trainer wollte es defensiv versuchen. Nach der Halbzeit hatte ich es sehr schwer, ins Spiel zu kommen“, sagte der 33-Jährige. Trotzdem war das Spiel gegen die Kölner für den 1,97 Meter großen Hünen etwas ganz Besonderes. „Das war der Dank an unsere Fans für ein tolles letztes Jahr. Es war ein sehr schönes Gefühl, vor so vielen Zuschauern zu Spielen“, sagt Bocek.

Für den Angreifer geht es nun im Regionalliga-Alltag am nächsten Wochenende gegen Lübeck wieder um Punkte. „Sicher wäre es schön gewesen, wenn wir noch eine Runde weiter gekommen wären, aber für uns ist der Klassenerhalt in der Liga viel wichtiger.“ Und der ZFC hat ja im Thüringenpokal erneut die Chance, sich auch im nächsten Jahr für den DFB-Pokal wieder zu qualifizieren. Dort muss Meuselwitz am 7. September in der zweiten Runde bei Landesligisten SV Schott Jena ran.

dpa

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