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Trotz Insolvenz: FHC soll erhalten bleiben - Schmidt weiter Trainer

Trotz Insolvenz: FHC soll erhalten bleiben - Schmidt weiter Trainer

Der bisherige Frauenhandball-Bundesligist Frankfurter HC soll auch nach dem überraschend beantragten Insolvenzverfahren als Verein erhalten bleiben. Dies sei die Voraussetzung, dass die Spielberechtigung für die 3. Handball-Liga der Frauen erhalten wird, teilten der Vorstand des Vereins und der vorläufig eingesetzte Insolvenzverwalter Udo Feser in Frankfurt (Oder) mit.

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Trotz Insolvenz soll der FHC Frankfurt/Oder als Verein erhalten bleiben.

Quelle: Hendrik Schmidt

Frankfurt. Cheftrainer Dietmar Schmidt soll bleiben.

„Das Insolvenzverfahren soll am Montag, den 15. Juli, eröffnet werden“, informierte Feser. Er rechnet damit, in fünf bis sechs Wochen alle Verbindlichkeiten des Vereins zu kennen. Danach soll der Club über einen Insolvenzplan entschuldet werden, wofür alle bisherigen Sponsoren Zugeständnisse zugesagt hätten. Wichtigstes Ziel ist es, den Erhalt der Nachwuchs-Ausbildung am Standort Frankfurt (Oder) zu sichern. Auf einer Versammlung am 5. August wollen die Verantwortlichen den Mitgliedern ihre Pläne vorstellen.

Nach Zahlungsaufforderungen einer öffentlichen Behörde in Höhe von rund 100 000 Euro war die Vereinsführung am vergangenen Dienstag gezwungen, die Insolvenz anzumelden. Die Verbindlichkeiten sollen bereits Anfang des neuen Jahrhunderts aufgelaufen und immer wieder aufgeschoben worden sein. Seit der Anmeldung der Insolvenz steht der deutsche Meister des Jahres 2004 als erster Bundesliga-Absteiger der neuen Saison fest.

Die Spielerinnen der ersten Mannschaft sollen zunächst Übergangsgeld vom Arbeitsamt erhalten. „Wir sind bemüht, den Schaden für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten und werden ihnen beim Vereinswechsel keine Steine in den Weg legen“, sagte FHC-Präsident Uwe Bohm. „Aber natürlich hoffen wir auch, dass die eine oder andere bleibt und uns beim Neuanfang hilft.“ Bis zum Dienstag hatte noch keine der Spielerinnen von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht.

Unterdessen zeichnet sich ab, dass die künftige Drittliga-Mannschaft vom bisherigen Trainer des Bundesliga-Teams Dietmar Schmidt betreut werden soll. „Ich würde gern meinen Beitrag leisten, um den Frauenhandball in Frankfurt (Oder) wieder ins richtige Fahrwasser zu bringen und die Mannschaft zunächst in der dritten Liga zu konsolidieren“, sagte der 61-Jährige, der als Trainer am Olympiastützpunkt angestellt ist. Bisher war der FHC mit der als Juniorteam bezeichneten zweiten Mannschaft in der Oststaffel der 3. Liga vertreten. Ein Aufstieg in die 2. Bundesliga wäre frühestens in zwei Jahren möglich.

Matthias Braun, dpa

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