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Trotz Traumstart: Energie Cottbus stapelt weiter tief - Am Freitag gegen Hertha BSC

Trotz Traumstart: Energie Cottbus stapelt weiter tief - Am Freitag gegen Hertha BSC

Tiefstapelei statt Euphorie: Trotz des besten Saisonstarts aller Zeiten im Profifußball will man beim FC Energie Cottbus vom Aufstieg weiter nichts hören - zumindest offiziell.

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Die Spieler von Energie Cottbus können momentan häufig jubeln.

Quelle: dpa

Cottbus. Vor dem Zweitliga-Derby am Freitag gegen Hertha BSC sehen sich die Lausitzer in der Außenseiterrolle.

„Hertha wird am Saisonende vor uns stehen. So viel können die gar nicht falsch machen", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Es ist das Duell Arm gegen Reich." Nach dem 2:0-Heimsieg der Cottbuser gegen die SpVgg Greuther Fürth am Dienstag geht es im Berlin-Brandenburg-Duell um die Tabellenspitze.

Chancen räumt Wollitz seinem Team aber durchaus ein. „Wir haben nichts zu verlieren, können aber viel gewinnen. Auch wenn Hertha über die Saison hin die besseren Voraussetzungen hat - in diesem einen Spiel können wir sie besiegen", meinte der Übungsleiter.

Damit die Euphorie in der Lausitz nach dem vierten Sieg im fünften Saisonspiel nicht zu groß wird, übte sich Wollitz im Anschluss an das 2:0 gegen Fürth in demonstrativer Tiefstapelei. Sein Team sei in dieser Saison „noch kein Aufstiegskandidat", betonte er. „Wir haben viele Fehler gemacht. Es war ein glücklicher Sieg."

Cottbus war vor dem gegnerischen Tor effizienter und zeigte mehr Einsatzbereitschaft als die Franken. Zudem konnte sich Energie erneut auf Torjäger Nils Petersen verlassen. Der 21-Jährige erzielte beim 1:0 bereits sein siebtes Saisontor. Saisonübergreifend kommt Petersen auf eine Quote von 17 Treffern in 20 Spielen. „Ich freue mich sehr über diese Serie und möchte sie natürlich gegen Hertha fortsetzen."

Für zusätzliches Selbstvertrauen sorgte die Tatsache, dass Energie zu null spielte. Nach sieben Gegentreffern in den vergangenen beiden Partien agierte die Defensive gegen Fürth viel aufmerksamer. Neben Torhüter Thorsten Kirschbaum avancierte Neuzugang Uwe Hünemeier in der Innenverteidigung zum Turm in der Schlacht. Er stand erst zum zweiten Mal in der Startelf. „Wir haben alle konzentriert nach hinten gearbeitet und waren kompakter als zuletzt", lobte Markus Brzenska.

Obwohl am Dienstag zur Partie gegen Fürth nur 9120 Zuschauer kamen und das Stadion der Freundschaft damit lediglich knapp zur Hälfte gefüllt war, setzt Energie am Freitag gegen Hertha neben der eigenen Siegesserie vor allem auf den Heimvorteil. Bis Mitte der Woche waren 16.000 Karten verkauft. Der Verein rechnet mit einer vollen Arena. „Wir spielen dann nicht elf gegen elf, sondern 13:11", meinte Wollitz und richtete eine Kampfansage gen Hauptstadt: „Wir werden gegen Hertha alles aus uns rausholen. Und das ist nicht wenig."

dpa

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