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Trotz Verletzungssorgen: SC Magdeburg gewinnt sensationell gegen den THW Kiel

Trotz Verletzungssorgen: SC Magdeburg gewinnt sensationell gegen den THW Kiel

Die Handballer des SC Magdeburg haben dem deutschen Meister und Tabellenführer THW Kiel sensationell die erste Saisonniederlage in der Bundesliga beigebracht. Die Mannschaft von Trainer Frank Carstens gewann am Mittwochabend mit 34:31 (16:13) und feierte trotz großer Personalprobleme den zweiten Sieg hintereinander, nachdem es zuvor in vier Partien nur einen Pluspunkt gegeben hatte.

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Jubelt und war bester Magdeburger Torschütze: Stefan Kneer.

Quelle: dpa

Magdeburg. Bester SCM-Schütze war Stefan Kneer mit neun Toren, Robert Weber war sechsmal erfolgreich. Matthias Musche und Bartosz Jurecki steuerte jeweils vier Tore bei. Nach dem Zwischentief hat Magdeburg nun respektable 11:7 Punkte. Bei den Gästen, vom früheren Magdeburger Meistertrainer Alfred Gislason gecoacht, ragte Filip Jicha mit zehn Treffern heraus.

Magdeburg hatte wie schon zuletzt beim Sieg in Emsdetten große Verletzungssorgen. Beispielsweise fehlten die beiden Spielmacher Michael Haaß und Marko Bezjak sowie Abwehrchef Kjell Landsberg. Und auch Jure Natek konnte nach einer fiebrigen Erkältung nur phasenweise eingesetzt werden. So musste die Mannschaft mit jungen Nachwuchsspielern aufgefüllt werden. Der reaktivierte Bennet Wiegert, seit dem Sommer Jugend-Koordinator des Vereins, steuerte zwei Treffer bei.

In der Anfangsphase bestimmte Kiel das Geschehen, lag aber höchstens mit zwei Treffern vorn. Nach 16 Minuten ging Magdeburg zum 10:9 erstmals in Führung. Der SCM griff in der Deckung nun härter zu und der eingewechselte Torhüter Dario Quenstedt glänzte mit tollen Paraden. Die 16:13-Pausenführung war völlig verdient.

Auch im zweiten Abschnitt kämpfte Magdeburg und führte in der 43. Minute mit 24:21, kassierte allerdings für die forsche Abwehrarbeit mehrere Zeitstrafen. Kiel ließ sich nicht abschütteln - glich eine Viertelstunde vor dem Ende zum 24:24 aus. Dann glänzte wieder Quenstedt und es hieß 27:24 (48.). Der THW versuchte alles, aber Magdeburg behielt die Nerven und baute die Führung immer wieder aus. Beim letzten Treffer zum Endstand brandete lautstarker Jubel auf. Die SCM-Fans skandierten „Oh wie ist das schön“.

„Wir haben die Ausfälle gut kompensiert und andere sind in die Bresche gesprungen“, sagte Quenstedt bei Sport1.

SC Magdeburg:

Kneer 9, Weber 6/1, Jurecki 4, Musche 4, Hartfiel 2, Hornke 2, Janke 2, Natek 2, Wiegert 2, van Olphen 1

THW Kiel:

Jicha 10/3, Toft Hansen 6, Vujin 6, Sigurdsson 3, Zeitz 2, Ekberg 1/1, Palmarsson 1, Sprenger 1, Wiencek 1

Strafminuten:

8 / 2

dpa

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