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Turn-Mix mit starker Konkurrenz: Internationalen TuG-Pokal in Leipzig

Turn-Mix mit starker Konkurrenz: Internationalen TuG-Pokal in Leipzig

Auf den Matten herrscht Hochbetrieb. Turnerinnen, Gymnastinnen und Akrobaten rüsten in der Trainingshalle Leplaystraße wieder für ihren außergewöhnlichen Wettkampf.

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Viel Spaß haben auch die jüngsten Turnenerinnen im TuG-Trainingszentrum.

Quelle: Friedrich

Leipzig. Beim Internationalen TuG-Pokal zeigen Asse der drei Turndisziplinen im Wechsel ihr Können vor den Kampfgerichten - eine Leipziger Spezialität mit 14-jähriger Tradition.

Aber diesmal findet das Spektakel in der eigenen Halle statt. In der bisher genutzten großen Halle Brüderstraße fliegen zur gleichen Zeit die Bälle beim Bundesligaspiel der Volleyballer. "Also werden wir etwas zusammenrücken und Zuschauertribünen in unserer Halle einrichten", beschreibt TuG-Geschäftsführer Oliver Wolf den unumgänglichen Kompromiss. Für die Ausrichter ist das ein organisatorischer Klimmzug, aber das Publikum erwartet eine fast familiäre Atmosphäre. Denn so dicht haben die Fans noch nie an den Geräten gesessen. "Es kam für uns jedenfalls nicht in Frage, den Wettkampf aus Termingründen ausfallen zu lassen", begründet Oliver Wolf die Entscheidung - auch mit Blick auf das 20-jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr. "Im Gegenteil, wir freuen uns sehr, dass diesmal neben ukrainischen und tschechischen Sportlern auch Gäste aus England und Frankreich starten werden." So sehen das auch die langjährige TuG-Präsidentin und Anwältin Kristina Graupner sowie ihre voriges Jahr gewählte Nachfolgerin, Zahnärztin Steffi Meyert-Junker. Beide wissen um die Werbekraft des Pokals als Chance, sich in der Öffentlichkeit attraktiv zu präsentieren. "Deshalb setzen wir auch alles daran, ihn zu erhalten."

In der Vereins-Geschichte prägten große Namen das Image des Klubs wie Erika Zuchold, Ute Kahlenberg-Starke, Steffi Biskupek-Kräker, um nur drei Stars von einst zu nennen. Im Talentezentrum mit dem Namen der Exweltmeisterin trainieren heute ihre Nachfolgerinnen. Eine Investition in die Zukunft sind die "Krabbelgruppen", in denen sich die Jüngsten ab sechs Jahren auf den Matten tummeln.

Wenn am Sonnabend zwischen 9 und 16 Uhr der Turn-Mix über die Bühne geht, wird der Ende 2012 verstorbene Standard-Moderator Klaus Köste fehlen. An seiner Stelle fungieren Katja Stieler und Christopher Roßberg als Sprecher. Katja war einst Schülerin des Olympiasiegers, dem ein viel zu früher Tod das Mikro aus der Hand nahm. Der TuG-Pokal 2012 war sein letzter großer Auftritt als fachkundiger Begleiter. Auch daran wird man sich erinnern.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.10.2013

Karlheinz Friedrich

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