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U-20-Juniorinnen bei WM-Eröffnung gegen Costa Rica - Dresden empfängt Titelverteidiger

U-20-Juniorinnen bei WM-Eröffnung gegen Costa Rica - Dresden empfängt Titelverteidiger

Es könnte wieder ein Sommermärchen werden. Das jedenfalls versprachen Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (beide CDU) am Donnerstag in der Landeshauptstadt.

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Franz Beckenbauer und Steffi Jones während der Zeremonie im Residenzschloss.

Quelle: Regina Katzer

Dresden. Im Residenzschloss wurden vor über 300 Gästen die Gruppen für die U-20-Weltmeisterschaft der Fußballdamen ausgelost, die im Sommer in Deutschland stattfindet. Zufall oder Schicksal, wie schon bei den Männern 2006 werden das Eröffnungsspiel die Mannschaften aus Deutschland und Costa Rica bestreiten. Am 13. Juli treffen beide Teams in Bochum aufeinander, dort findet auch das zweite Gruppenspiel am 16. Juli zwischen Kolumbien und Frankreich statt. Die gefürchteten Asiatinnen blieben der DFB-Mannschaft in der Vorrunde erspart.

"Ich freue mich auf das Auftaktspiel gegen Costa Rica und sehe dies im Rückblick auf 2006 als gutes Omen. Das tolle Tor von Philipp Lahm habe ich wieder vor Augen", erklärte die deutsche U-20-Trainerin Maren Meinert. Dresden darf sich auf den Titelverteidiger aus den USA freuen. Bürgermeisterin Orosz versprach, dass ihre Stadt mit der Veranstaltung auf die internationale Karte des Fußballs zurückkehrt. "Dresden freut sich auf dieses absolute Highlight und wird der Entwicklung des Frauenfußballs einen zusätzlichen Schub geben".

Am 14. Juli beginnen die Amerikanerinnen das Turnier mit dem Spiel gegen Ghana, die Schweiz trifft im zweiten Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion auf Südkorea. Franz Beckenbauer, der als Vorsitzender des WM-Organisationskomitees bei der Auslosung im Residenzschloss dabei war, hat das Dresdner Stadion noch nicht gesehen. Er selbst kenne die Elbmetropole noch aus den 70er Jahren, wo er während der Europapokals in der Stadt zu Gast war. Aber heute sei Dresden eine "ganz andere Welt".

Das treffe auch für den Frauenfußball zu. Durch die Erfolge der Nationalmannschaft sei die Sportart in Deutschland sehr attraktiv und populär geworden. "Der FIFA-Präsident hat einmal gesagt, die Zukunft des Fußballs ist weiblich," so Beckenbauer und ergänzt. "Ganz so weit sind wir noch nicht und es wird auch noch eine Weile dauern." Dennoch könnten sich die Deutschen nun gleich zwei Sommer hintereinander auf ein schönes Fußballfest freuen - erst mit dem Wettbewerb der unter 20-Jährigen und im nächsten Jahr beim Kräftemessen der Nationalmannschaften.

 "Es soll die beste U-20-WM werden, die es je gegeben hat", hat sich auch Tatjana Haenni vorgenommen, die bei der Fifa für die Frauenwettbewerbe verantwortlich ist. "Es wird dann für andere Länder ganz schwer sein, das zu kopieren." Aber so würden auch andere Verbände motiviert werden, in den Frauenfußball zu investieren.

Seit Donnerstag sind nun auch die Tickets für alle 32 WM-Spiele auf der offiziellen Website erhältlich. Insgesamt 400.000 Eintrittskarten stehen zur Verfügung.

Anne-Kathrin Sturm

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