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US-Amerikaner Johnson packt zwei Tore in die Bewerbungsmappe

Icefighters US-Amerikaner Johnson packt zwei Tore in die Bewerbungsmappe

Thomas Vrba ist kaum weg und schon haben die Icefighters Ersatz gefunden. Am Sonntag spielte der US-Amerikaner Jake Johnson vor un empfahl sich nachdrücklich für einen Vertrag.

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Thomas Vrba hat die Icefighters verlassen.

Quelle: André Kempner

Leipzig. So schnell geht das manchmal im Eishockey. Am Freitag packte Tomas Vrba bei den Icefighters sein Köfferchen, zu viel Geld gefordert, Vertrag gekündigt, Zukunft ungewiss. Schon am Sonntag lief im Testspiel der Leipziger in Schönheide mit Jake Johnson Ersatz auf – und empfahl sich beim 7:1 (2:0,3:1,2:0)-Sieg für einen Vertrag. Der US-Amerikaner war an drei Treffern beteiligt, erzielte zwei persönlich und fiel mit nimmermüdem Tordrang auf. Johnson, 26, stammt aus Duluth/Michigan, war in der letzten Saison bei den Knoxville Ice Bears unter Vertrag und wurde mit den Bären Champion in der Southern Professional Hockey League (SPHL), einer so genannten Minor-League im Süden der USA.

Nun will der nur 1,73 m große Stürmer in Europa sein Glück versuchen. Johnson spielte in Sonthofen vor, die Bayern waren begeistert, wollten ihn sofort verpflichten. Aber die beiden Kontingentplätze für Ausländer waren besetzt, die Jungs nicht kündbar. Da traf es sich gut, dass in Leipzig durch Vrbas Abgang eine Stelle frei wurde. „50 Spieler wurden uns angeboten, darunter Johnson. Den wollten wir uns anschauen“, erklärte Geschäftsführer André Krüll.

Ob der Amerikaner einen Vertrag bekommt, soll heute entschieden werden. Denn auch der nun in mehreren Spielen getestete Tscheche Svatopluk Merka macht einen starken Eindruck, traf regelmäßig, auch in Schönheide wieder. Dabei geht es gar nicht um den Ausländer-Platz. Merka hat auch einen deutschen Pass. Doch beide Spieler zu verpflichten, sprengt wohl die finanziellen Möglichkeiten.

Zurück nach Schönheide. Das 7:1 (am Freitag gabs ein 3:1 im Heimspiel) war der bisher stärkste Auftritt der Icefighters in dieser Saison. Neben Johnson und Merka trafen noch Hubert Berger (dreimal) sowie Denis Fomynich, Im Schlussdrittel feierte der 17-jährige Paul Thiede sein Debüt im Icefighters-Tor. Der junge Chemnitzer, bis zur Gesundung von Erik Reukauf die Nummer zwei hinter Sebastian Staudt, machte seine Sache gut, blieb in den 14 Minuten seines Wirkens ohne Gegentreffer. Die 80 mitgereisten Fans der Icefighters feierten aber Jake Johnson.

„Wir wollten die Niederlagen in den beiden ersten Testwochen nicht überbewerten und werden das werden wir bei den Siegen gegen Schönheide auch nicht tun“, meinte Coach Sven Gerike. Er sprach von einer „grundsoliden Leistung“. Und Johnson? „Der hat gut gespielt.“

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