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USC-Basketballer feiern Aufstieg - "Wir wollen irgendwann die Arena füllen"

USC-Basketballer feiern Aufstieg - "Wir wollen irgendwann die Arena füllen"

Am Tag danach, die Nacht war eine kurze, sahen die Basketball-Helden mitgenommen aus, guckten aus Schießscharten in die Welt. Das leidenschaftliche 79:83 gegen Meister Leitersdorf und die anschließenden Aufstiegs-Festivitäten in Leipziger Kneipen hatte an den Uni-Riesen um Kapitän Martin Scholz gezehrt - da kam feste Nahrung im Promi-Restaurant Trattoria No 1 zur rechten Zeit.

Leipzig. Restaurant-Chef Babis Kirilidis ist Anhänger der Uni-Riesen und befreundet mit Chef-Trainer Dimitris Polychroniadis. Die Griechen sind überzeugt: Ouzo ist das weltbeste Getränk, Basketball in L.E. salonfähig, der Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B muss nicht Ende der Fahnenstange sein. Während Polychroniadis seinen Traum von höheren Spielklassen und vom Umzug von der kleinen in die große Arena-Halle für sich behielt, lehnt sich Hauptsponsor Christian Rocca aus dem Fenster. "Wir wollen irgendwann die Arena füllen." Ouzo auf die Mühlen von Arena-Boss Winfried Lonzen. Volle Halle? Funktioniert nur, wenn die DBBL, die Bundesliga, erreicht ist. Zukunftsmusik.

Rocca, Banker bei der Targobank, ist schon einmal als Visionär aufgefallen. Als Präsident des FC Sachsen führte er den Club mit Manager Uwe Thomas von der Oberliga in die Regionalliga, nannte den FCS "die Hoffnung Mitteldeutschlands", zahlte Lehrgeld. Er habe "dazu-gelernt", sagt Rocca, Träume seien erlaubt, "organisches Wachstum in allen Bereichen" aber Grundvoraussetzung. Überschaubare 80 000 Euro hat die Regionalliga-Saison gekostet, etwas über 100 000 Euro wird für die pro B veranschlagt. "Mit diesem Etat ist nicht mehr als der Klassenerhalt drin", so Rocca, erntet Zustimmung von Club-Chef und Geschäftsführer Werner Scholz.

"Der Aufstieg war für die weitere Entwicklung enorm wichtig", referierte der Uni-Dozent zwischen Vorspeise und Hauptgang, "aber wir müssen weiter hart an der Zukunft arbeiten." Scholz baggert dieser Tage nicht nur Sponsoren an, er trifft sich auch regelmäßig mit seinen Spielern. Die spielen nicht nur aus Spaß an der Freud in Leipzig. Männer wie die US-Boys Monyea Pratt und Lance Harper wollen Perspektive, den einen oder anderen Euro, irgendwann auch einen gesponserten fahrbaren Untersatz statt die offerierte LVB-Jahreskarte. Scholz: "Wir wollen das Gerüst unbedingt halten, das sind gute Jungs."

Und falls genügend Kleingeld zusammenkommt, soll ein weiterer Center kommen. Sponsor Rocca weiß auch schon, wen er zur Ader lassen will: Den basketballverrückten Trattoria-Wirt Kirilidis. "Babis will tollen Basketball sehen. Und der kostet nunmal." Darauf einen bis acht Ouzo.

Guido Schäfer USC: 23/2, Harper 20, Kranz 11/3, Helm 3/1, Hohlfeld, Scholz 4, Woamey 13/3, Schweiger, Heinrich 2, Weihmann 3/1, Neuschl.

gs

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