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Überflieger Kirchhöfer: Von Ehre zur Ehre, von Abu Dhabi nach Hockenheim

Überflieger Kirchhöfer: Von Ehre zur Ehre, von Abu Dhabi nach Hockenheim

Auf der Siegerstraße lässt es sich jubelnd und ehrfurchtsvoll zugleich durchstarten. Diese Erfahrung hat gerade Marvin Kirchhöfer (19) in seinem noch jungen Rennfahrerleben gemacht.

Der Leipziger, vorzeitiger Meister im ATS-Formel-3-Cup, kam auf Einladung des Automobil-Weltverbandes FIA nach Abu Dhabi. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate vertrat Kirchhöfer mit einer Wildcard die deutschen Farben, weil er beim Europaausscheid für die internationale Prüfung verhindert war.

16 Fahrer stellten sich dem umfangreichen Programm, zu dem neben den eigentlichen "Fahrstunden" auch Fitness- und Wissenstests gehörten. Nur der Beste der Kandidaten wird geadelt, ins FIA-Academy Institute aufgenommen und ein Jahr lang gefördert - geradewegs auf Kurs Formel 1. Lotus-Pilot Kirchhöfer trug den Sieg nicht davon, kann aber noch auf einen von drei Wildcard-Plätzen hoffen. Diese werden Ende Oktober vergeben. "Für mich war es schon eine Auszeichnung, dabei gewesen zu sein, die Strecke, Land und Leute kennenzulernen. Es hat alles riesigen Spaß gemacht", sagte Motorsport-Freak Marvin, der bislang von der ADAC Stiftung Sport und Deutschen Post Speed Academy unterstützt wird.

Die märchenhaft-rasante Zeit verging wie im Flug. Vom imposanten Abu Dhabi ging es für den schnellen Sachsen direkt in die beschauliche Eifel. Dort findet das finale Cup-Rennwochenende auf dem Hockenheimring statt - der Meister steht mit Marvin Kirchhöfer bereits fest. Nach seinem Triumph in Oschersleben Mitte September führt er das Gesamtklassement mit 450 Punkten uneinholbar vor seinen Teamkollegen Artem Markelov (Russland/301) und Emil Bernstorff (GBR/291) an.

Längst auf der Siegerstraße unterwegs, fährt der Champion dennoch nicht mit angezogener Handbremse. "Wenn ich am Start stehe, will ich auch gewinnen", lautet die Ansage des Ausnahmetalents. "Wir wollen noch einmal alles geben", erklärt auch Jens Werner aus dem Management.

Drei Rennen sind es noch bis zur offiziellen Siegerehrung am Sonntag. Vor großer Kulisse in der Greschbach-Halle wird Marvin Kirchhöfer die Meister-Trophäe in Empfang nehmen. Die Sektdusche gehört seit dem Auftakt-Rennwochenende im April in Oschersleben zum ausgezeichneten Programm. Die aktuelle wird er besonders auskosten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.09.2013

Kerstin Förster

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