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Überraschungseffekt weg: Aue muss im schwierigen zweiten Jahr kämpfen

Überraschungseffekt weg: Aue muss im schwierigen zweiten Jahr kämpfen

Kampfgeist, Zusammenhalt, taktische Disziplin und der Underdog-Bonus hießen die Zutaten des erzgebirgischen Erfolgsrezeptes der vergangenen Saison. Doch in der neuen Zweitliga-Spielzeit müssen die Fußballer des FC Erzgebirge Aue um jeden Punkt hart kämpfen.

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Aues Mittelfeldspieler Marc Hensel

Quelle: dpa

Aue. Nach Platz fünf und der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte ist die Konkurrenz vor dem Sensationsaufsteiger des vergangenen Jahres gewarnt. Zum Saisonauftakt empfängt der FCE am Samstag (13.00 Uhr) Alemannia Aachen.

Den ersten Sieg außerhalb des Rasens feierten die Auer bereits in der Sommerpause, als sie den Poker um Mittelfeldspieler Marc Hensel gewannen und den 25-Jährigen für weitere drei Jahre an den Verein binden konnten. Der torgefährlichste Mittelfeldspieler der vergangenen Zweitliga-Saison (9 Treffer) war heftig von einigen Erstligisten umworben. Das Gros der Mannschaft wurde gehalten, dazu fünf neue Spieler verpflichtet. „Alle Neuzugänge haben sich wunderbar integriert, das Team funktioniert schon gut“, erklärt Schmitt vor dem Saisonstart. Vom 9,6 Millionen Euro-Etat fließen 5,3 Millionen in den Kader.

Nach einer mageren Torausbeute in der letzten Saison investierte der Club vor allem in die Offensivabteilung. So kamen mit Ronny König (Rot Weiß Oberhausen), Christian Cappek (Wacker Burghausen), Guido Kocer (SV Babelsberg) und Mike Könnecke (VfL Wolfsburg II) gleich vier Spieler, die das Spiel nach vorn neu beleben sollen. Das Mittelfeld verstärkt zudem Nicolas Höfler (SC Freiburg).

Schmitts Vision ist die langfristige Etablierung in der zweiten Liga, doch der Coach weiß, dass das zweite Jahr im deutschen Unterhaus das schwerste ist. „Es wird eine unglaublich harte Saison. Die Erwartungen im Umfeld sind gestiegen und wir müssen kämpfen, um sie erfüllen zu können. Es ist immer wieder eine neue Herausforderung. Die letzte Saison war eine Sensation und es wird schwer, das zu wiederholen, aber wir geben unser Bestes“, sagt der 42-Jährige.

Dass die Verstärkungen vorrangig aus unteren Ligen kommen, musst im Erzgebirge nichts Negatives heißen. Mit Innenverteidiger Adli Lachheb bewies Schmitt schon einmal ein glückliches Händchen. Der Tunesier wechselte letztes Jahr von Regionalligist Hallescher FC ins Erzgebirge. Der 1,94-Meter große „Leuchtturm“ entwickelte sich zu einem Stabilitätsfaktor vor dem Auer Kasten. Allerdings muss Schmitt am Samstag auf ihn verzichten, der 24-Jährige leidet an einer Sehnenreizung.

Tina Hofmann, dpa

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