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Unaufgeregtes Idyll in Burghausen

Unaufgeregtes Idyll in Burghausen

Wenn die Bullen-Offensive die Burghausen-Abwehr ähnlich verwirrt, wie die neue RB-Homage die Nutzer, kann am Sonnabend im Wacker-Stadion (Anpfiff 14 Uhr) nix anbrennen.

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RB-Leipzig-Maskottchen Bulli

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Der WWW-Auftritt ist futuristisch, hat aber den Nachteil, dass nur Superhirne durchblicken. Dem Vernehmen nach wird nachgebessert.

Burghausen also. Alte Herzogstadt. Idyll nahe an der Grenze zu Österreich. 17 000 Einwohner. "Ideal für junge Spieler, die sich entwickeln wollen", sagt Ex-RB-Profi Tom Geißler (29/Carl Zeiss Jena), der 2004/2005 eineinhalb Zweitliga-Spielzeiten bei Wacker verbrachte. "In Burghausen gibt es nichts, das dich vom Fußball ablenken könnte. Ein unaufgeregtes Städtchen mit unaufgeregten Fans."

Sport wird bei den Unaufgeregten groß geschrieben. Der Club ist mit 6000 Mitgliedern ein Schwergewicht im deutschen Vereinsleben, beherbergt 24 Sportarten, darunter Windsurfen und Paddeln. Fußball ist zwar nach wie vor die Nummer eins, wird aber nicht mehr mit dem Enthusiasmus vergangener (Zweitliga-)Jahre betrieben.

Die Drittliga-Lizenz hing am seidenen Faden, kam erst kurz vor Ultimo. Der Club musste abspecken - finanziell und damit auch sportlich. Laut Cheftrainer Georgi Donkov kann es nur um den Klassenerhalt gehen. Die Punktspiel-Niederlagen in Münster und gegen Duisburg untermauerten Donkovs Eingebung zumindest ergebnis-technisch.

RB-Coach Alexander Zorniger lässt sich von den Botschaften aus dem fernen Burghausen nicht beeinflussen. "Das ist ein Drittliga-erfahrenes Team. Sie wissen, was in der Liga zählt und kommen über den Kampf und ihre Kompaktheit. Das wird eine interessante Aufgabe." In der Favoritenrolle sehe er sich nicht, so Zorniger, der nach dem Pokal-Highlight gegen Augsburg keine Streuverluste fürchtet.

"Wir sind neu in der Liga, freuen uns auf jedes Spiel." Wie eng es in der Liga zugeht, habe die jüngere Vergangenheit gezeigt. "Saarbrücken verliert in der Liga 1:5 gegen Kiel und schlägt eine Woche darauf Werder Bremen."

Der 45-Jährige ist mit den eingesammelten vier Punkten aus zwei Partien "sehr zufrieden", sieht aber sonst Luft nach oben. "Das Nachschieben von hinten spielt bei uns eine zentrale Rolle. Das hat bisher nicht optimal funktioniert. Daran müssen wir verstärkt arbeiten, um die Kompaktheit in der Defensive wieder herzustellen."

Für Rechtsverteidiger Christian Müller (Unterschenkel-Prellung) läuft entweder Juri Judt oder Sebastian Heidinger auf. Der vom FSV Zwickau gekommene Mittelfeld-Dynamiker André Luge könnte erstmals im Kader stehen. Guido Schäfer

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.08.2013

Guido Schäfer

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