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Unbekannte bewerfen Haus des Union-Pressesprechers mit Farbbeuteln

Unbekannte bewerfen Haus des Union-Pressesprechers mit Farbbeuteln

Bisher unbekannte Täter haben auf das Haus des Pressesprechers des Fußball-Zweitligisten 1. FC Union Berlin, Christian Arbeit, eine Farbbeutel-Attacke verübt.

Berlin. Wie mehrere Berliner Medien am Donnerstag berichteten, sei der Vorfall im Vorfeld des Derbys zwischen den Köpenickern und Hertha BSC (1:2) geschehen. „Ich war in erster Linie sauer, meine Familie vor allem besorgt. Für sie ist es wesentlich unangenehmer“, sagte Arbeit der „Berliner Morgenpost“. In dem Haus wohnen Arbeits Kinder und deren Mutter, von der er seit Jahren getrennt lebt.

Die Täter warfen blaue und weiße Farbbeutel gegen die Fassade - die Vereinsfarben von Hertha BSC. Noch sei aber unklar, ob es sich bei den Unbekannten um Anhänger des Stadtrivalen gehandelt habe. Arbeit, der gleichzeitig auch Stadionsprecher bei Union ist, erstattete Anzeige.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Aktion hatte sich Hertha-Präsident Werner Gegenbauer bei Arbeit im Namen des Clubs entschuldigt und Hilfe angeboten. „Egal, ob es Hertha-Fans waren oder nicht: Ich verurteile das scharf. Das geht gar nicht.“

Arbeit bemühte sich derweil um Deeskalation. „Hertha hat sich gleich bei mir entschuldigt, obwohl der Verein gar nichts dafürkann“, erklärte der Union-Sprecher. „Das Verhältnis zwischen beiden Vereinen ist absolut in Ordnung.“

dpa

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