Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Uni-Riesen-Neuzugang Sascha Ahnsehl trifft auf seinen alten Verein

Uni-Riesen-Neuzugang Sascha Ahnsehl trifft auf seinen alten Verein

Obwohl Sascha Ahnsehl erst seit Juli bei den Uni-Riesen unter Vertrag steht, kennt sich der gebürtige Chemnitzer gut in Leipzig aus. Seit vier Jahren wohnt Ahnsehl (28) in der Messestadt, bisher pendelte er nach Sandersdorf (bei Bitterfeld), wo der Lehramtsstudent bei den BSW Sixers Basketball spielte.

Voriger Artikel
Tanz-EM in Leipzig: Comeback für den Show-Zweck
Nächster Artikel
Kugelstoß-Weltmeister David Storl beim SC DHfK Leipzig im Gespräch

Basketballer Sascha Ahnsehl freut sich auf seine erste Saison beim USC.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Am Sonnabend (16 Uhr, Ballsporthalle Sandersdorf) beginnt für die Uni-Riesen die neue Saison in der drittklassigen ProB-Liga (jetzt Staffel Nord) - und Ahnsehl trifft gleich auf seinen alten Verein.

LVZ:

Erinnern Sie sich an den 16. Oktober 2011?

Sascha Ahnsehl

: Ich glaube, da habe ich ein ganz gutes Spiel gemacht (lacht).

Es war die letzte ProB-Partie zwischen den Uni-Riesen und Sandersdorf in Leipzig. Die Riesen verloren 76:84 und Sie machten als Topscorer 26 Punkte.

Ich hatte vor dem Match zu meinem Uni-Riesen-Gegenspieler und Kumpel Ralph Schirmer noch gesagt: "Diesmal werden wir euch den Arsch versohlen!". Und dann sind wir mit 150 Fans angereist und haben den Uni-Riesen, die gerade Tabellenführer waren, tatsächlich den Arsch versohlt.

Nun treten Sie selbst im Uni-Riesen-Trikot in Sandersdorf an. Mit welchen Gefühlen reisen Sie dorthin?

Mit unangenehmen definitiv nicht. Ich hatte vier schöne Jahre, das Verhältnis zu den Fans war einmalig. Die haben mich manchmal sogar zum Skat eingeladen oder einen Kuchen gebacken. Ich hatte auch das Angebot, noch ein weiteres Jahr in Sandersdorf zu spielen, aber letztlich wurde mir das Pendeln jetzt in der Endphase meines Studiums einfach zu viel.

Welche Ziele haben Sie mit den Uni-Riesen in dieser Saison?

Auf jeden Fall wollen wir mit attraktivem Basketball wieder mehr Fans in die Arena locken, die ja zuletzt nicht ganz so voll war.

Ist der Aufstieg in die ProA auch ein Ziel?

Den kann man leider nie einplanen, weil in den Playoffs auch immer etwas Glück dazu gehört. Aber zumindest wollen wir die Playoffs erreichen und dort auch möglichst weit kommen.

Sie waren in der Jugend regelmäßig Sachsen-Meister und wurden später zum besten deutschen ProB-Spieler auf Ihrer Position gewählt. Warum hat es nie für die ganz große Karriere gereicht?

Ich hatte auch mal Angebote von Bundesligisten, hätte dort aber wohl nur den Busfahrer geben dürfen. Letztlich habe ich dann die Priorität aufs Studium gelegt und bin heute sehr zufrieden mit der Entscheidung.

Haben Sie schon den Film "Der perfekte Wurf" über Dirk Nowitzki gesehen?

Ja, wir waren vor einem Monat mit der ganzen Mannschaft für Promo-Zwecke im Kino.

Und wie fanden Sie ihn?

Beeindruckend. Da sieht man wieder, dass Nowitzki einfach geisteskrank ist - also basketballerisch natürlich. Wenn man bedenkt, wie viel der trainiert hat, was der für den Basketball geopfert hat in seinem Leben. Da habe ich noch einmal deutlich gezeigt bekommen, warum ich nicht da gelandet bin, wo er jetzt steht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.09.2014

Christian Ditmar

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.