Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 18 ° Gewitter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Uni-Riesen fast ohne Verteidigung

Uni-Riesen fast ohne Verteidigung

Bis nach Mitternacht saßen die Uni-Riesen Ostersamstag mit ihren Fans zusammen. Die Spieler gaben Autogramme, es wurden Fotos über Fotos für Facebook und die privaten Alben geschossen.

Voriger Artikel
Slalom-Kanuten paddelten zu Ostern in Markkleeberg: Ideallinie hier, Paddelsalat dort
Nächster Artikel
Geistesgrößen boxen im Leipziger Centraltheater

Zum letzten Mal weht die Lockenpracht von Norbert Beier über das Zweitliga-Parkett.

Quelle: André Kempner

Ein letztes Mal in dieser Saison zeigten die Leipziger Basketball-Anhänger, dass sie gegenüber ihren Lieblingen nicht nachtragend sind, wenn es auch noch so bescheiden läuft auf dem Parkett. Denn aus dem versöhnlichen Saisonfinale und dem Erfolg zum Karriere-Ende von Norbert Beier wurde nichts. Der USC verlor seinen vorerst letzten Auftritt in der 2. Bundesliga Pro A gegen die Crailsheim Merlins mit 96:102 (43:54).

Von Anfang an war der Wurm drin bei den Leipzigern, die in Angriff und Abwehr einen katastrophalen Start erwischten und mit 0:11 sowie 4:20 in Rückstand gerieten. Davon erholten sie sich nie richtig. Zwar kam das Team von Trainer Martin Scholz zu Beginn des letzten Viertels auf zwei Punkte heran, doch eine eigene Führung war den Uni-Riesen vor 402 Zuschauern über die 40 Spielminuten nicht vergönnt. Wer dem Gegner auf heimischem Parkett 102 Zähler gestattet, der kassiert folgerichtig die 22. Niederlage im 30. Saisonspiel. Die fünf Siege in Folge zwischen Ende Februar und Mitte März blieben so eine positive Episode.

"Unsere Verteidigung hat mal wieder nicht stattgefunden", meinte Norbert Beier, der sich gern mit einem Erfolg von den Fans verabschiedet hätte, aber zu dem Schluss kam: "Es gibt Schlimmeres." Mit 28 Jahren beendet er seine Karriere im professionellen Bereich, in dem er als Amateur noch einmal mitwirken durfte. "Für mich war es trotz des Abstieges ein schönes Jahr. Ich habe viele bekannte Gesichter getroffen, durfte noch mal gegen meinen Ex-Verein Chemnitz spielen, mit dem ich vor Jahren schon in der zweiten Liga war", sagt der im Berufsleben stehende zweifache Familienvater, der trotz der Unterstützung seiner Familie einsehen muss: "Für die zweite Liga reicht es nicht mehr. Den nötigen Trainingsumfang kann ich nicht leisten." Beier war zuletzt Ergänzungsspieler mit Stärken in der Defensive, mit Glück steuerte er daheim gegen Gotha zwei Pünktchen bei: Als Nick Freer wegen einer blutenden Wunde behandelt wurde, durfte der Sachse die beiden Freiwürfe für den Amerikaner verwandeln.

Eines steht für Norbert Beier fest: Auch künftig kann und will er nicht ohne Basketball leben. Beim USC würde er gern in der Fanarbeit und im Nachwuchs helfen - und selbst noch ein wenig in der sechsten Liga spielen.

USC: Simon 22, Sollazzo 19, Tyrna 19, Freer 11, Heinrich 9, Schaffartzik 8, McCammon 5, Spalke 3, Beier, Hohlfeld.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.04.2013

Frank Schober

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.