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Uni-Riesen überraschen in Cuxhaven

Uni-Riesen überraschen in Cuxhaven

Zum ersten Mal haben die Uni-Riesen in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A zwei Siege in Folge gefeiert. Der fünfte Saisonerfolg des Schlusslichtes aus Leipzig bei den viertplatzierten Bascats Cuxhaven war eine faustdicke Überraschung.

Nach 45 Minuten inklusive fünfminütiger Verlängerung hieß es vor 1100 Zuschauern völlig verdient 95:90 (82:82, 44:42) für die Gäste, die diesmal das ganze Spiel über auf der Augenhöhe agierten, keinen nennenswerten Einbruch erlebten und insgesamt nur sechs Mal knapp in Rückstand lagen.

"Eigentlich war die Overtime überflüssig. Wir hätten das Ding in der regulären Spielzeit gewinnen müssen. Aber wir sind eine junge Mannschaft, haben uns am Ende von ein paar Spielchen des Gegners beeindrucken lassen", so Trainer Martin Scholz, der insgesamt mit dem Auftritt seines Teams zufrieden war. Mit einigen Schauspieleinlagen hätten sich die Cats die Verlängerung geangelt.

Der treffsichere Walter Simon hatte sich schon in der regulären Spielzeit viel Selbstvertrauen geholt und machte in der Verlängerung die Big Points. "Sie haben Walter aus der Mitteldistanz recht ungehindert werfen lassen. Das war mit Sicherheit ein Fehler, er hat diese Freiheiten hervorragend genutzt", so der Coach. In der Offensive glänzten die Uni-Riesen mit ruhiger Hand, wie zuvor schon gegen Paderborn trafen die Leipziger auch von der Freiwurflinie (94 Prozent) eiskalt.

Auch defensiv verlangte der USC den Norddeutschen alles ab, wechselte geschickt zwischen Mann- und Zonenverteidigung. Scholz: "Wir haben dem Gegner unser Spiel aufgedrängt. Ihnen ist nicht viel mehr eingefallen als zu werfen." 38 Versuche von der Drei-Punkte-Linie zeugen von einer gewissen Ratlosigkeit. Auch das Aus von Jaroslav Tyrna nach dem fünften Foul brachte den USC nicht aus dem Konzept. Nach dem umjubelten Sieg war es weniger schlimm, dass sich die Leipziger auf der Heimfahrt auf den ersten 200 Kilometern mit 60 km/h durchs Schnee-Chaos kämpfen mussten.

Im Heimspiel am Freitag (19 Uhr) gegen Kirchheim wollen die Leipziger erstmals in der Pro A ein Team zum zweiten Mal bezwingen. Scholz: "Kirchheim wird sich gegen uns einiges einfallen lassen müssen. Man spürt, dass viele Angst bekommen, gegen uns zu verlieren."

USC: Freer 24, Simon 23, Schaffartzik 20, McCammon 9, Sollazzo 9, Spalke 6, Tyrna 4, Heinrich 0.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.03.2013

Frank Schober

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