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Unternehmer retten Handball-Akademie

Unternehmer retten Handball-Akademie

Nach drei Siegen im ersten Qualifikationsturnier in Jena setzten sich die Akademiker nun in Burgdorf bei Hannover gegen Hameln (25:18) sowie Aue (31:20) durch und zogen in die dritte Runde am Sonntag ein.

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Der 18-jährige Rückraumspieler Sebastian Greß (links) machte mit seinem Team den Bundesliga-Klassenerhalt perfekt. Er stammt aus Großenhain.

Quelle: Alexander Bley

Dort folgte ein Sieg gegen Braunschweig (23:14) und zum Abschluss eine Niederlage gegen Freiberg (31:34). Leipzig/Delitzsch sicherte sich wie Freiberg einen von 48 Startplätzen in der Nachwuchs-Eliteklasse, während Braunschweig und Hameln dies nächste Woche bei einem Hoffnungsturnier in Baunatal nachholen können. Aue und der VfL Fredenbeck sind ausgeschieden.

Große Erleichterung herrscht auch auf wirtschaftlichem Gebiet: Weil der NHV Concordia Delitzsch seinen finanziellen Jahresanteil nicht komplett aufbringen kann, entstand eine Etatlücke, die zum Verzicht der A-Jugend an den drei Bundesliga-Quali-Turnieren hätte führen können. Sieben Förderer des SC DHfK legten zusammen und stellten 9000 Euro bereit.

Initiatoren dieser Spendenaktion von Unternehmern waren André Kohlmann (55), Vorsitzender des Aufsichtsrates der SC DHfK Handball Verwaltung GmbH, und Ingo Jahnel (52). "Wir sprachen über das Problem bei der Geburtstagsfeier von Sylke Jahnel. Nach einer Stunde hatten wir die Summe zusammen", verrät Kohlmann stolz und fügt an: "Über die Handball-Akademie können Talente aus der Region gefördert werden. Wenn diese den Sprung in die Zweitliga-Mannschaft schaffen, identifizieren sich viel mehr Leute mit dem Klub, als wenn dort nur Legionäre spielen würden."

"Ich sehe diese spontane Hilfe auch als einen Aufruf an andere Firmen der Region, sich uns anzuschließen, um das Projekt Handball-Akademie bei der Ausbildung von Bundesliga-Spielern zu unterstützen", ergänzt Jahnel. Karsten Günther ist den Geschäftsleuten sehr dankbar, "Wir brauchen die Zugehörigkeit zur A-Jugend-Bundesliga auch, um die veranlagtesten Jungs zu halten. Wenn uns das nicht gelingt, werden sie von Klubs wie SC Magdeburg und Füchse Berlin geholt. Wir wollen mit Talenten aus der Region für Power sorgen", so der DHfK-Handball-Geschäftsführer. Die Akademie wurde vor drei Jahren gegründet. Sie vereint die besten Talente der Vereine SC DHfK, SG LVB und NHV Concordia Delitzsch.

iDiese Unternehmer spendeten insgesamt 9000 Euro für die Handball-Akademie: Andreas Kupper, Thomas Niehoff, Oliver Gaber, Jens Wagenknecht, Ingo Jahnel, Bert Löwe, André Kohlmann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.06.2013

Norbert Töpfer

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