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Uwe Gasch bleibt Chef des Stadtsportbundes

Uwe Gasch bleibt Chef des Stadtsportbundes

Uwe Gasch ist für weitere vier Jahre zum Präsidenten des Stadtsportbundes (SSB) Leipzig gewählt worden. Der frühere Ruderer erhielt auf dem Stadtsporttag 99,5 Prozent der Delegiertenstimmen.

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Uwe Gasch beim Leipziger Ball des Sports 2010.

Quelle: Christian Nitsche

Der Autohändler steht seit 2004 an der Spitze des Leipziger Sports.

Von Uwe Gasch stammt der Spruch: "Ich kann es verschmerzen, wenn der OBM mich nicht grüßt. Dafür grüßen mich 77 000 Leipziger." Inzwischen kann der 48-Jährige diese Zahl auf 80 183 korrigieren. Denn erneut haben die 377 Sportvereine an Mitgliedern zugelegt. 15,56 Prozent der Leipziger sind nun in Sportvereinen organisiert. Damit hat der SSB in Sachsen die Führung übernommen.

10 700 Mitglieder engagieren sich als Übungsleiter, Kampfrichter oder Mitglieder in Vorständen und Abteilungsleitungen. Stadtrat Christopher Zenker (SPD) würdigte, dass der SSB das engagierte Ziel, die 80 000-Mitliedermarke zu knacken, fünf Jahre vorfristig erfüllt hat. Der Vorsitzende des Sportausschusses erinnerte daran, dass dieses Gremium vor Jahresfrist abgeschafft werden sollte, was verhindert werden konnte. Vor zwölf Monaten tobte noch der Kampf zwischen Sport und Verwaltungsspitze, erstritt der SSB mit einer Demo und den Fraktionen 8,8 statt 3 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II. Dies zeige laut Gasch, dass der Sport der Verwaltung nicht ausgeliefert ist. Ein weiterer Erfolg sei, dass die Sportförderung in diesem Jahr von 17 auf 20 Euro je Mitglied angehoben wird. Auch in Sachen Sportprogramm 2015 herrscht zurzeit Einvernehmen mit der Kommune. Allerdings betonte der alte und neue Präsident mit Blick auf die prekäre Sporthallensituation: "Wir werden energisch daran arbeiten, dass die festgeschriebenen Schwerpunkte kein Papiertiger werden."

Margitta Hollick (Linke) schlug in Richtung Staatsregierung in Dresden kritische Töne: "Die Leipziger Sportvereine werden ihrer Verantwortung gerecht, nun muss dies auch für die Politik gelten. Wir legen zu als Stadt, das Land kürzt bei der Jugendarbeit. Wir sind nicht in der Lage, das zu kompensieren." Wolf Dietrich Rost, sportpolitischer Sprecher der CDU im Landtag, forderte die Delegierten auf: "Es werden spannende Jahre, mischen sie sich ein, wenn sie ihre Interessen nicht genügend vertreten sehen." Eine wichtige Stärke des Leipziger Sports sei die Fraktionen übergreifende Zusammenarbeit im Stadtrat. "Das soll so bleiben." Gasch lud alle Sportler ein, am 22. Juni bei einem Sommerfest den 20. SSB-Geburtstag zu feiern. Hoffentlich kommen dann nicht nur die üblichen Verdächtigen, die sich jedes Jahr im Januar beim Ball des Sports treffen.

Frank Schober

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