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Viermal Petersen: Cottbus überrollt Paderborn in der 2. Bundesliga

Viermal Petersen: Cottbus überrollt Paderborn in der 2. Bundesliga

Energie Cottbus hat eindrucksvoll auf das bittere Pokal-Aus reagiert und in der 2. Fußball-Bundesliga seine Chance auf den Aufstieg gewahrt. Angeführt vom überragenden Vierfach-Torschützen Nils Petersen feierten die Lausitzer am Samstag ein 5:0 beim SC Paderborn und damit den höchsten Sieg der Saison.

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Nils Petersen von Energie Cottbus jubelt über einen seiner Treffer gegen den SC Paderborn am Sonnabend

Quelle: dpa

Paderborn/Berlin. Auswärts hat Energie in der 2. Liga überhaupt noch nie so hoch gewonnen. Durch den gleichzeitigen Punktverlust des VfL Bochum (1:1 gegen Karlsruhe) verkürzte Energie den Rückstand zu Rang drei auf vier Punkte.   

Toptorjäger Petersen legte mit seinen Treffern eins bis drei (14. Minute/19./29. Foulelfmeter) schon in der ersten halben Stunde den Grundstein zum Sieg. Durch seinen zweiten verwandelten Elfmeter (64.) sorgte der 22-Jährige, der mit nun 19 Saisontoren wieder allein an der Spitze der Zweitliga-Torschützenliste steht, für den Endstand. Kapitän Marc-André Kruska erzielte das 4:0 (33.). Paderborns Markus Palionis hatte nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen (28.).   

„Viel besser geht es nicht“, meinte Kruska nach dem Schlusspfiff, „Kompliment an die Mannschaft.“ Nach dem unglücklichen Ausscheiden im DFB-Pokal-Halbfinale unter der Woche beim MSV Duisburg (1:2) schossen sich die Spieler von Coach Claus-Dieter Wollitz gehörig den Frust von der Seele. Vor allem Petersen bewies Kaltschnäuzigkeit: „Ich freue mich sehr über meinen ersten Hattrick im Profifußball.“   

Besonders in Halbzeit eins war beinahe jeder Versuch ein Treffer. Leicht gemacht wurde es Energie durch eine löchrige Paderborner Vierer-Abwehrkette. Petersen eröffnete den Torreigen per Kopf, das 2:0 erzielte er nach einem Doppelpass mit Jiyai Shao. Den Hattrick perfekt machte er, als er einen Foul-Elfmeter verwandelte.   

1:5 hatten die Lausitzer in der Vorsaison in Paderborn verloren - nun war Zeit für die Revanche. Kruska per Dropkick und Petersen nach der Pause per Strafstoß - diesmal nach einem Handspiel - schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. „Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, das war wichtig“, meinte Daniel Ziebig.   

Der Verteidiger lobte die neu in die Startelf beorderten Mitspieler: „Die haben richtig Gas gegeben.“ Nach der Pokal-Pleite in Duisburg hatte Coach Wollitz sein Team auf fünf Positionen verändert und damit Erfolg. Cottbus feierte den zweiten Pflichtspielsieg im Jahr 2011 und bleibt damit im Rennen um den Aufstieg in das deutsche Fußball-Oberhaus in Lauerstellung.

dpa

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