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Volleyball-Jubel in Engelsdorf immer lauter

Volleyball-Jubel in Engelsdorf immer lauter

Langsam nimmt das Treiben gigantische Züge an, fast jedenfalls. Wenn die Engelsdorfer Lok-Volleyballerinnen vor ihre treue Fangemeinde treten, gibt es euphorische Unterstützung.

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Siegerfaust: Kapitän Denise Schmidt (r.) und ihre Mitspielerinnen jubeln.

Quelle: Sebastian Brunn

Die Beweislage ist klar: Das Team von Trainer Ronny Lederer (30) steuert konsequent auf Liga zwei zu. Mit dem jüngsten 3:1 (25:18, 25:10, 21:25, 25:14)-Sieg über ASW Veitsbronn bleiben die Volleyball-Engel vor Schwabing an der Tabellenspitze.

"Das war wieder gute Werbung für uns und unseren Sport", fasste Kapitän Denise Schmidt den unterhaltsam-spannenden Abend zusammen. Für sie war es zudem ein nachträgliches Geschenk zum 26. Geburtstag am Freitag. Standing Ovation und tosender Applaus der 168 Anhänger sorgten für Gänsehaut-Feeling.

Die Party am Netz begann wie geplant, es ging zügig voran. Was dann auch immer im dritten Satz in den Köpfen der holden Weiblichkeit vorging - 1:8 lagen die Lok-Damen zurück und verloren den Durchgang 21:25 - bleibt deren Geheimnis. "Aus unergründlichen Gründen verlieren wir die Konzentration, werden unruhig und machen Fehler", räumt Denise Schmidt gewisse Störfaktoren ein. Doch die Frauen und ihr emotional aufgeladener Coach bekamen bisher meist die Kurve. So auch gegen Veitsbronn.

An Motivation nebst sichtbaren Glücksbringern mangelt es wahrlich nicht. Da haben die U12-Spielerinnen eine Tischdecke mit Ball und Flamme verziert und folgendem Spruch versehen: "Was sind wir? Ein Team. Was wollen wir? Gewinnen." Die Mädchen, deren Trainerinnen Josefine Seifert und Christina Heinze im Lok-Team schmettern, sind stets in die Abend-Show mit einbezogen. Das gilt ebenso für die Volley-Leos aus der Hobby-Liga, die auch als Fahrer bei Auswärtsspielen im Einsatz sind.

Liga zwei, wie schön das klingt. "Ich mache mir schon ernsthafte Gedanken, wie wir das stemmen können. Aber zunächst müssen der sportliche Erfolg und die Team-Ansage her", betont Lok-Präsident Lutz Lehmann. Trainer Ronny Lederer sieht eine gute Ausgangslage in punkto Meisterschaft. "Klar hat man das große Ziel im Hinterkopf. Aber man muss auch bedenken, was ist finanzierbar, ist die höhere Klasse zu bewältigen?" Die Hausaufgaben warten, nächste Station heißt Bayern. Am Sonnabend müssen die Engelsdorferinnen beim Tabellendritten in Altdorf ran. Kerstin Förster

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.02.2014
Kerstin Förster

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