Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Volleyball-Trainer Busse: "Das Klima bei uns ist super"

Volleyball-Trainer Busse: "Das Klima bei uns ist super"

"Ich glaube an meine Mannschaft." Dieser vielleicht entscheidende Satz von Trainer Steffen Busse ist wenige Tage vor dem Saisonstart der 2. Volleyball-Bundesliga nicht selbstverständlich.

Denn der Coach der L.E. Volleys gibt zu, vor wenigen Wochen ein paar Bauchschmerzen verspürt zu haben. Der 38-Jährige blickt dem Auftakt am Sonntag (15 Uhr, Brüderstraße) gegen Grafing und der gesamten Spielzeit trotz des strikten Sparkurses und der gestrichenen Aufwandsentschädigungen optimistisch entgegen. Denn die Messestädter konnten fast alle Leistungsträger halten - inklusive des Haupt­angreifers Erik Wichert, der vor zwei Wochen seine Zusage gab.

Mit Zuspieler Ole Schwerin (19/Ex-Kapitän des VCO Berlin) und Hannes Müller (29/spielte bei den heutigen Erstligisten Dresden und Coburg) wurden zwei starke Neuzugänge integriert. Da die Spieler mit ihrem Hobby bei den L.E. Volleys kein Geld verdienen können, ist der Spaß am Volleyball vielleicht noch wichtiger als in anderen Teams. "Das Klima bei uns ist super, die beiden Neuen passen hervorragend ins Team", sagt Steffen Busse, der nach wie vor an höherklassigen Volleyball in Leipzig glaubt. Das Beispiel VC Dresden mache ihm Mut: Die Elbestädter waren vor einem Jahr nicht mal als Staffelsieger in die Bundesliga aufgestiegen und konnten die Klasse mit einem vergleichsweisen Mini-Etat halten. "Wir haben Talente und gestandene Spieler in unseren Reihen. Warum soll uns das nicht auch gelingen?" Busse setzt zum Auftakt auch auf den erfahrenen Eugen Bakumowski - der 32-Jährige gehört seit einigen Wochen sogar zum Vorstand des Vereins. "Eugen versucht nach wie vor, irgendwo in Europa einen Profivertrag zu bekommen. Das gönne ich ihm. Ich bin aber auch froh, wenn er bei uns ist. Er identifiziert sich sehr mit dem Verein", so Busse über die zwei Herzen, die in Sachen Bakumowski in seiner Brust schlagen.

Während die auf Augenhöhe mit Leipzig schmetternden Delitzscher Männer erst in einer Woche ihr erstes Punktspiel bestreiten, sind die Frauen des VV Grimma mit ihrem neuen Trainer Darko Despotovic bereits morgen (18 Uhr) gegen Mitfavorit Erfurt an der Reihe. Die zweimaligen Staffelsiegerinnen aus der Muldestadt erwartet also gleich zum Start ein heißer Tanz. In dieser Woche fuhren die Grimmaerinnen gemeinsam Go-Kart, um nach den harten Trainingswochen etwas Spaß in den Alltag zu bringen.

Für die Leistungsträgerinnen Sandra Peter und Maria Eckelmann war der Übergang vom Sand in die Halle extrem kurz. Zu Beginn der Beach-Saison gewannen beide zusammen ein A-Turnier, ehe sich die Wege trennten. Maria Eckelmann wurde deutsche U 20-Vizemeisterin, musste bei der U 19-EM in Porto auf Rang neun liegend verletzungsbedingt ausscheiden. Sandra Peter erkämpfte mit Fritzi Halwas noch zwei A+-Turniersiege sowie zwei neunte Ränge bei der Smart Beach Tour. "Am Ende sind wir 19. der deutschen Rangliste, das ist für uns als Notlösung echt gut", sagt Sandra Peter, die 2014 die DM-Endrunde in Timmendorfer Strand anpeilt.

An den neuen Trainer habe sich das Team inzwischen gewöhnt. "Das Training ist sehr anstrengend, der Ton etwas rauer als bei Jorge Munari", so Sandra Peter über Darko Despotovic, der von Jan Zangrando unterstützt wird.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.09.2013

Frank Schober

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Aktionslogo Sportlerwahl Landkreis Leipzig 2016

Kreissportbund Landkreis Leipzig, Sparkasse und Leipziger Volkszeitung suchten die besten Sportler 2016. mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.