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Von Magdeburger "Fans" bedrohter Fußballer Bauer verlässt den Regionalligisten

Von Magdeburger "Fans" bedrohter Fußballer Bauer verlässt den Regionalligisten

Der von vermummten Fans bedrohte Fußballer Daniel Bauer und Regionalligist 1. FC Magdeburg gehen getrennte Wege. Nur zwei Tage nach seiner Rückkehr in den Trainingsbetrieb hat der Ex-Kapitän die Vereinsführung gebeten, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden, bestätigte Bauers Berater Henry Hennig am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Daniel Bauer wird den 1. FC Magdeburg verlassen.

Quelle: Jens Wolf

Magdeburg. Eine Äußerung von Club-Präsident Peter Fechner sei der Auslöser für diesen Schritt gewesen. „Dieses Zitat von Herrn Fechner hat die Basis einer weiteren Zusammenarbeit und das Vertrauen natürlich zerstört", sagte Hennig.

Nach zweieinhalb Wochen Pause hatte Bauer am Montag erstmals wieder am Training seines Vereins teilgenommen. „Daniel Bauer wollte es mit vollem Herzen versuchen", sagte Hennig. Vor allem Trainer Ronny Thielemann und Vize-Präsident Hagen Hoffmann hätten ihn zur Rückkehr bewogen.

Sein Verhältnis zu Fechner gilt dagegen als belastet. In einem Interview der „Sport Bild" hatte Bauer den Vereinschef scharf angegriffen. „Ich habe kein großes Interesse daran, einem Spieler zu begegnen, der die Unwahrheit gesagt und mich bundesweit beschädigt hat", erklärte Fechner daraufhin der „Magdeburger Volksstimme". Diese Äußerung nahm Bauer nun zum Anlass, sein Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden.

„Daniel Bauer hat um die Auslösung seines Vertrages gebeten. Wir werden dem nachkommen und ihm ein faires Angebot machen. Damit können wir die Sache dann abschließen", sagte Fechner der dpa. Bei sofortiger Freistellung wolle man den Kontrakt zum Jahresende auslaufen lassen.

Seiner Äußerung in Richtung Bauer habe er nichts hinzuzufügen, erklärte Fechner: „Für das Interview trägt er die Verantwortung. Es ist für mich nicht nachvollziehbar." Bauer hatte in der „Sport Bild" dem Verein um Präsident Fechner mangelnde Rückendeckung vorgeworfen. Zudem habe Fechner mit der Aussage „Sandhowe (der damalige Trainer) und Bauer sollen nicht jammern, denn wir haben die besten Fans der Welt" Öl ins Feuer gegossen.

Bauer war vor drei Wochen vor seiner Haustür von vermummten Fans verbal attackiert worden. Danach hatte er Magdeburg verlassen und war vorübergehend in seiner Heimat in der Nähe von Koblenz untergetaucht.

dpa

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