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Vor dem Ostduell im Erzgebirge: Vorsichtiger Optimismus in Aue - gehöriger Respekt in Berlin

Vor dem Ostduell im Erzgebirge: Vorsichtiger Optimismus in Aue - gehöriger Respekt in Berlin

Vorsichtiger Optimismus in Aue, gehöriger Respekt und Personalsorgen in Berlin: Trotz höchst unterschiedlicher Vorzeichen warnt man sowohl beim FC Erzgebirge als auch beim 1. FC Union vor dem anstehenden Rivalen im Ostduell.

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Quelle: dpa

Aue/Berlin. „Union ist ein sehr starker Gegner“, erinnert Aues Coach Rico Schmitt, „sie haben bei Hertha gewonnen“. Für Unions Uwe Neuhaus sind die Rollen verteilt: „Wir fahren als Außenseiter nach Aue.“ Mit einem Sieg wollen die Sachsen, die zuletzt unglücklich 1:2 in Augsburg verloren hatten, weiter im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga mitmischen. Berlin braucht derweil jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.   

Aues Marc Hensel übt sich vor der Match, beim dem zum ersten Mal in dieser Saison das Erzgebirgsstadion mit 15.500 Zuschauern ausverkauft sein dürfte, im Tiefstapeln: „Ich bin froh, dass sie in der Tabelle hinter uns stehen, wir 43 Punkte auf dem Konto haben und der Klassenerhalt nicht mehr gefährdet ist.“ Der 24-Jährige hatte im Hinspiel (1:1) den Führungstreffer für die „Veilchen“ erzielt und weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. „Wir haben nur mit Glück einen Punkt geholt und waren fußballerisch unterlegen.“   

Als Gastgeber seien aber die drei Punkte fest eingeplant: „Unsere Heimstärke und unser tolles Publikum sprechen für uns. Wir können uns 1000-prozentig auf sie verlassen.“ Mit 31 Zählern hat Aue vor eigenem Publikum so viele Punkte geholt wie kein anderer Zweitligist. Darüber hinaus hofft der Defensivakteur am Sonntag (13.30 Uhr) auf einen friedlichen Fußballnachmittag. „Ich bin sicher, dass es auf den Rängen ruhig bleibt“, betont Hensel. Die Begegnung ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht als Risikospiel eingestuft worden. Aus Berlin werden rund 2200 Fans erwartet.   

Aue-Coach Schmitt muss auf Oliver Schröder verzichten, der zuletzt neben Hensel auf der Sechser-Position glänzte. Dagegen dürfte Thomas Paulus nach seiner Wadenzerrung wieder einsatzbereit sein. „Hinter ihm steht nur noch ein kleines Fragezeichen, doch ich denke, dass er auflaufen kann“, sagte Schmitt am Freitag.   

Wesentlich größere Verletzungssorgen haben dagegen die Berliner zu beklagen. Patrick Kohlmann (Überdehnung des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie) und Christoph Menz (Aufbautraining nach Muskelfaserriss im Oberschenkel) fehlen nach wie vor. Fraglich sind die Einsätze von Torsten Mattuschka, Santi Kolk und Daniel Göhlert. Kapitän Mattuschka fehlte am Donnerstag wegen einer Magen-Darm-Erkrankung beim Training. Kolk (Hüftprobleme) und Göhlert (Leistenschmerzen) sind angeschlagen.   

Coach Neuhaus adelte den Gegner aus Aue: „Sie sind mit 31 Punkten die heimstärkste Mannschaft. Sieben Partien wurden zu Hause zu Null gewonnen. Aue hat in dieser Saison eine überragende Konstanz gezeigt. Wer Aue nicht auf der Rechnung hat, macht einen Fehler.“ Trotzdem hofft er auf eine Überraschung: „Mit den zwei Auswärtssiegen in Folge im Rucksack gehen wir die Partie auch mit Selbstvertrauen an.“ Union hatte zuletzt bei Hertha BSC (2:1) und in Duisburg (1:0) gewonnen.

dpa

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