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Vorne schlecht, hinten schwach - Uni Riesen verlieren Saisonauftakt

Vorne schlecht, hinten schwach - Uni Riesen verlieren Saisonauftakt

Vorne schlecht, hinten schwach: Auf diesen kurzen Nenner brachte USC-Coach Martin Scholz den ersten Pflichtspiel-Auftritt seines stark veränderten Teams seit Ostern.

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Titans-Weltenbummler Georg Dölle (am Ball) düpiert die Defense der Uni-Riesen (hier Eric Vierneisel/l. und Hagen Hohlfeld) immer wieder.

Quelle: Alexander Bley

Der ProA-Absteiger wurde seiner Favoritenrolle nie gerecht. Wichtigstes Argument für die verdiente Niederlage: Die Uni-Riesen lagen in den gesamten 40 Minuten nicht einmal in Führung. "In der Vorbereitung haben wir viel besser zusammengespielt. Heute haben wir den Ball zu lange gehalten und zu wenig gepasst. Dresden war in allen Belangen ein Quäntchen besser", sagte Scholz.

Gäste-Trainer Thomas Krzywinski wollte nicht von einer Überraschung sprechen: "Wir haben uns schon Chancen ausgerechnet. Ein Auftaktspiel ist immer völlig offen." Er konnte sich vor allem auf seinen "Weltenbummler" verlassen: Georg Dölle übernahm nach fast einjähriger Auszeit - er tourte vor allem durch Asien - sofort das Kommando. Krzywinski: "Vor acht Wochen hat er noch etwas rostig gewirkt. Aber seine Formkurve geht hoch."

Das traf auf die Uni-Riesen nicht zu. Die Elbestädter verteidigten geschickt und ließen die Gastgeber kaum zum Wurf kommen. Anfangs ließen die Riesen mehrfach die Uhr herunterlaufen, ihnen gelang einfach kein Abschluss. Vielleicht hatten sie den Schock vom Dienstag auch noch nicht überwunden. Nur 24 Stunden nach der Team-Präsentation, bei der er jede Menge Optimismus ausgestrahlt hatte, wurde Magnus Heinrich erneut zum Pechvogel: Einer der Hoffnungsträger im Team der Leipziger knickte sechs Wochen nach seiner ersten schweren Verletzung erneut um und schrie vor Schmerzen. Gestern kam er mit Verdacht auf Außenbandriss auf Krücken in die Arena gehumpelt. Martin Scholz: "Wir hatten zwar noch andere Spieler, aber wir sind vom Pech verfolgt. Es macht keinen Spaß, wenn man zum dritten Mal im Training den Notarzt holen muss."

Ein Schuss Nervosität war bei seinem Team auch dabei. Es dauerte zwölf Minuten, ehe die Fans den ersten gelungenen Spielzug sahen. Trotz des mehrfachen Anschlusstreffers wollte es mit der USC-Führung nicht klappen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Titans immer selbstbewusster und frecher. Plötzlich versenkten sie sogar ihre Fernwürfe im Korb und brachten 13 Punkte zwischen sich und die Leipziger, deren Leistungsträger sehr früh ein Problem mit zu vielen Fouls bekamen. Frank Schober

USC: Tyrna 13, Flores 11, Spalke 11, Vierneisel 10, Macevicius 9, Duku 6, Schmidt 6, Hohlfeld, Niedermanner. Stationen: 2:2/2., 4:12/5., 8:17/8., 12:22/11., 19:22/13., 30:32/19., 30:35/20., 32:41/21., 38:51/25., 47:60/30., 50:64/33., 58:64/37., 62:68/38.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.10.2013

Frank Schober

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