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WM-Ticket für Leipziger Kanuten Schröder und Henze

WM-Ticket für Leipziger Kanuten Schröder und Henze

Die deutschen Slalomkanuten triumphierten dank der Augsburger Olympiamedaillengewinner Hannes Aigner (K1) und Sideris Tasiadis (C1) im diesjährigen Gesamtweltcup gleich doppelt.

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Fünf Monate nach seiner schweren Schulterverletzung hat Frank Henze (r.) mit David Schröder doch noch den Sprung zur WM nach Prag geschafft.

Quelle: André Kempner

Zudem glänzte Kajakfahrerin Jasmin Schornberg (Hamm) mit Rang drei. Dagegen fiel die Bilanz der Leipziger LKC-Paddler wesentlich bescheidener aus - vor allem beim Weltcup-Finale in Bratislava, wo sich David Schröder und Frank Henze im C2 über ihr WM-Ticket Mitte September nach Prag freuten.

Schon vorher stand fest: Die letzten beiden WM-Plätze gehen an den Leipziger Kanuclub: Nach dem Rennen der Vorwoche in Slowenien hatten sich Schröder/Henze mit einem starken fünften Platz bereits eine Top-Ausgangsposition gesichert, die sie als 20. im Duell mit Matthias Westphal/Paul Jork (19.) verteidigten. Damit gehören in Prag drei Frauen und vier Männer vom LKC zur deutschen Auswahl.

Nach dem starken internationalen Comeback vor Wochenfrist hatten Schröder/Henze diesmal Probleme an den Toren fünf bis sieben. "Das war ein Schnitzer, der hin und wieder passieren kann. Aber man sollte dies nicht überbewerten. Insgesamt haben wir gezeigt, dass wir schon wieder gut mithalten können." An der schweren Kombination hätten viele Mist gebaut. "Wir haben an der Stelle etwas zu viel gewollt", sagte David Schröder: "Das abfließende Wasser hat uns weggedrückt, dadurch konnten wir das Tor nicht mehr sauber durchfahren." Auch das nächste Tor verpassten beide, worauf es aber nicht mehr ankam. "Die Situation war etwas heikel für Franks Schulter, da wollten wir kein Risiko eingehen."

Insgesamt offenbarten die Leipziger Slalom-Asse drei Wochen vor den Weltmeisterschaften in Prag jede Menge Luft nach oben. Einzige Finalistin vom LKC war bei ihrer Weltcup-Premiere Junioren-Weltmeisterin Karolin Wagner, die im C1-Endlauf mit 50 Strafsekunden Rang acht belegte. Alle anderen Sachsen verpassten die Finals, meist sogar recht deutlich. Europameister Jan Benzien musste im C1-Halbfinale (Rang 29) sogar 152 Strafsekunden in Kauf nehmen - dies passierte dem 31-Jährigen bislang höchst selten in seiner Karriere. Sein Zweierpartner Franz Anton scheiterte sogar schon in der Qualifikation. Im C2 hatten beide vor zwölf Monaten an gleicher Stelle noch gewonnen - diesmal reichte es nur zu Rang 14.

Kleiner Trost für die WM-Starter des LKC: Die Strecke der Welttitelkämpfe auf einem Seitenarm der Moldau wird einen ganz anderen Charakter haben als das recht schwer zu beherrschende Wildwasser in der slowakischen Hauptstadt.

Im Gesamtweltcup war Kajakspezialistin Cindy Pöschel erneut beste Leipzigerin. Nach dem vierten Rang im Vorjahr wurde die angehende Landespolizistin diesmal Sechste. Die meisten LKC-Boote kamen zwischen den Plätzen acht und zwölf ein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2013

Frank Schober

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