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Wahlkampf für die Fecht-WM - Weltcup in Leipziger Grubehalle beginnt

Wahlkampf für die Fecht-WM - Weltcup in Leipziger Grubehalle beginnt

Gefechtsalarm in der Leipziger Grube-Halle der Sportfakultät: Dort begann am Freitag der Sparkassen-Weltcup mit den Einordnungsrunden. Ins Hauptfeld schafften es acht deutsche Degen-Asse.

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Planche frei für den Degen-Weltcup der Damen: Julia Kirschen (l.) vom SC Berlin im Vorrundengefecht mit der Französin Jacques Andre Coquin in der Grube-Halle.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Lokalmatadorin Monika Sozanska vom FCL war aufgrund ihrer Weltranglisten-Platzierung gesetzt und konnte entspannt das Geschehen verfolgen.

Wie schön, wenn es schon vor dem scharfen Start etwas zu Feiern gibt. Blumenstrauß und Sektflasche hatte FCL-Präsident Bernd Brock (54) gestern Nachmittag parat, um die Präsente der bildhübschen Monika Sozanska (30) zu überreichen. Platz drei beim Weltcup in Doha, überhaupt ein vielversprechender Saisoneinstieg, war den Organisatoren des Fechtclubs die kleine Überraschung wert - ein Sieg heute in Leipzig wäre das Sahnehäubchen. Morgen steht dann noch der Mannschafts-Weltcup an.

"Für mich ist es das vierte Turnier in Folge. Da merkt man schon, was der Körper mitmacht. Aber der Weltcup im eigenen Land, dazu in Leipzig und für den eigenen Verein ist Motivation genug", sagte die Sportsoldatin in aller Gelassenheit. Heute, 10.40 Uhr, beginnt gegen die Russin Vlada Vlasova der Ernst des Fechterinnen-Daseins, heißt K.o-System.

Ins Schwitzen kam gestern auch ein olympiaerfahrener Degen-Mann. Jörg Fiedler (35), FCL-Aushängeschild und Trainer in Personalunion, half in der Organisation. Jeder Handgriff muss sitzen, ein Marken­zeichen fürs eingespielte Team. Fiedler steht für das und hinter dem Degen-­Projekt für Mitteldeutschland in der Messestadt, hat mit Artur Fischer und Niclas Helbig zwei große Talente unter seinen Fittichen. Ganz wichtig: Die Stadt und der Olympiastützpunkt ziehen mit. Doch der Nachwuchs-Bundesstützpunkt lässt weiter auf sich warten.

"Die Hausaufgaben sind gemacht. Einzig das Kriterium der Kaderstruktur ist noch nicht erfüllt, aber daran ar­beiten wir intensiv", versprach Gordon Rapp (56), dass Leipzig in absehbarer Zeit den Zuschlag erhält. Dies hofft der Rechtsanwalt auch für die WM im ­August 2017. Mit Katar ist ein heißer, vor allem schwerreicher Kontrahent auf der Planche. "Die haben Geld und bei den Preisgeldern können wir nicht mithalten. Aber wir haben schon 2007 in Leipzig bewiesen, wie professionell und mit allem Drum und Dran eine ausgezeichnete Veranstaltung herausspringt", setzt Rapp auf den geschätzten Wiedererkennungswert.

Im De­zember diesen Jahres steht der WM-Gastgeber fest. "Der Wahlkampf hat schon begonnen, mit der Weltcup-­Station Leipzig werden wir ganz sicher punkten." 219 Fechterinnen aus 38 Ländern - Rekordteilnahme - sind in der Stadt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.02.2014

Kerstin Förster

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