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Wechsel in die Bundesliga: RB-Greenkeeper Mathias Eichner pflegt nun Wolfsburger Rasen

Wechsel in die Bundesliga: RB-Greenkeeper Mathias Eichner pflegt nun Wolfsburger Rasen

RB Leipzig hat einen herben Verlust zu beklagen. Der Regionalligist muss in der kommenden Saison auf die Künste von Greenkeeper Mathias Eichner verzichten.Der bisherige Herr des Rasens in der Red-Bull-Arena wurde vom Bundesligisten VfL Wolfsburg abgeworben.

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Das war einmal: Greenkeeper Mathias Eichner in der Leipziger Red-Bull-Arena. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. en. „Ich bin seit März hier beim VfL in Wolfsburg. Der Verein ist wohl vor allem auch durch meine Tätigkeit bei der Welt- und Europameisterschaft auf mich aufmerksam geworden“, sagte Eichner am Mittwoch gegenüber LVZ-Online.

„Als die Anfrage kam, musste ich schon etwas überlegen, schließlich ist ein Schritt in eine andere Stadt etwas Besonderes. In Leipzig lief ja alles sehr gut, war der Rasen so eingepasst, wie ich mir das vorstelle“, berichtet Eichner, der 2004 vom Golfclub Machern ins Sportforum kam und hier unter anderem die Fußball-WM 2006, Auf –und Abstiege mit dem FC Sachsen Leipzig sowie das Ringen der Rasenballsportler miterlebte. „In Wolfsburg musste ich ja wieder von vorn beginnen. Mit meiner Familie bin ich aber trotzdem zum Schluss gekommen, die neue Herausforderung anzunehmen“, sagte Eichner.

Der erste Kontakt mit dem Wolfsburger Rasen habe sich dann zum Glück auch sehr gut angefühlt. Derzeit bereitet Mathias Eichner für die Niedersachsen ein neues Grün zur anstehende Frauenfußball-WM vor. „Wir haben gerade die Tragschicht erneuert und den neuen Rasen aufgebracht“, sagte er.

Angesprochen auf den fühlbaren Unterschied zur Tätigkeit in Leipzig verweist er auf gesteigerte Erwartungen: „Der Druck hier ist schon allein durch die Medienpräsenz größer. Anstatt Tausende, wie in Leipzig, schauen hier Millionen am TV bei den Spielen zu – und auch auf den Rasen. Wir haben in Leipzig zwar auch sehr gut gearbeitet, aber das Niveau in der ersten Bundesliga ist gegenüber der Regionalliga einfach deutlich höher“, berichtet der Greenkeeper.

In Leipzig hat Eichner die Geschicke an seine drei Mitarbeiter übergeben, mit denen er hier bisher gearbeitet hat. Einen direkten Nachfolger und neuen Greenkeeper gibt es somit nicht. „Wir haben uns darauf  geeinigt, dass sich die drei die Arbeiten einfach aufteilen: Einer verantwortet das Stadion, einer das Trainingsgelände und einer die Außenanlagen“, erklärte Eichner.

Angesichts der hohen Temperaturen und Trockenheit dürften seine Nachfolger derzeit vor allem auch viel mit dem Bewässern des Grüns zu tun haben. „Bei hohen Temperaturen ist die Verdunstung höher und man muss natürlich mehr wässern, als sonst“, erklärte Eichner und widersprach damit Vermutungen, Wasser würde im Sommer auf dem Rasen eher schaden als nützen. „Allerdings braucht es dabei ein gutes Händchen. Ich empfehle, den Rasen richtig durchzuwässern und ihn dann zwei Tage liegen zu lassen, ohne nachzuwässern.“

Matthias Puppe

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