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Wenn aus Schwarz-Gelb Golden wird: Dresden Monarchs im Harbig-Stadion

Wenn aus Schwarz-Gelb Golden wird: Dresden Monarchs im Harbig-Stadion

Ein erstklassiges Stadion, aber keine erstklassige Heimmannschaft. Diesen Makel wird das neue Rudolf-Harbig-Stadion am Sonnabend endlich ablegen. Dafür muss das ansonsten schwarz-gelbe Schmuckkästchen diesmal golden glänzen.

Dresden. Erstmals halten die American Footballer der Monarchs Einzug in Dresdens neuen Sporttempel.

Für ihr erstes Liga-Heimspiel der Saison ziehen die Königlichen am 4. Spieltag der German Football League an die Lennéstraße um. Als Gast kommt am Sonnabend 15 Uhr der Deutsche Meister, die Berlin Adler. „Das ist ein echtes Derby! Ähnlich wie wenn Dynamo gegen Aue spielt, nur das diesmal die Heimfarbe Gold und die Auswärtsfarbe Schwarz-Gelb ist“, scherzt Monarchs-Geschäftsführer Jörg Dreßler.

Anders als beim Duell ums runde Leder gibt es beim Kampf ums Lederei keine Bedenken wegen irgendwelcher Fanausschreitungen. Monarchs-Präsident Sören Glöckner betont: „Derbys im Football werden auf dem Feld ausgetragen, nicht auf den Rängen. Deshalb hoffen wir, dass wir besonders viele Zuschauer anlocken können, die das neue Stadion in einer familienfreundlichen Atmosphäre kennenlernen möchten.“ Vier Tage vor dem Kick-Off waren gestern bereits über 2000 Ticket weg. Damit ist der bisherige Monarchs-Zuschauerrekord von 8500 Gästen zumindest in Reichweite.

Um den zu knacken, locken die Monarchs neben dem sportlichen Höhenpunkt mit einem feinen Rahmenprogramm. Neben Stadionrundgängen wartet auf die kleinen Gäste eine Hüpfburg, während die Großen in der Halbzeit-Show die Hüften zu den Klängen der Dresdner Samba-Band Bloco Pavão kreisen lassen können. Zudem gibt es eine Schauspielkostprobe der hiesigen Musical-Werkstatt Oh-Töne. Zurecht kann Dreßler behaupten: „Wir haben wirklich für alle etwas dabei.“

Zu erwähnen ist, dass der „Ausflug“ in die Dynamo-Heimstätte für „Randsportler“ wie die Footballer ohne die zusätzliche Unterstützung der beiden Hauptsponsoren, dem Elbepark und der Sparkasse, nicht realisierbar gewesen wäre. „Ein solcher Umzug ist nicht nur eine enorme logistische Mehrbelastung für uns, auch wirtschaftlich spielt das Harbig-Stadion in einer ganz anderen Liga“, weiß Sören Glöckner die Unterstützung der Partner zu schätzen.

Gleichwohl, will der Klub-Chef nicht ausschließen, dass die Monarchs „vielleicht in nächster Zukunft“ noch einmal an die Lennéstraße umziehen: „Wir warten erst einmal ab, wie der Sonnabend läuft. Im Anschluss werden wir den Spieltag auswerten und uns dann mit den Stadionbetreibern zusammensetzen, um eine eventuelle künftige Zusammenarbeit zu prüfen.“

Ein neuer Football-Zuschauerrekord wäre da sicher ein gutes Argument. Wer seinen Teil dazu beitragen möchte, der kann noch bis Freitag Tickets online unter www.dresden-monarchs.de ordern. Aber auch es den Tageskassen sind Karten zu jeweils 6 Euro (Kinder ab 6 Jahre), 8 Euro (Schüler, Studenten, Rentner) und 10 Euro erhältlich. Die Stadiontore öffnen am Sonnabend schon 13 Uhr.

P. Sedlacek

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