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Wer folgt dem SC DHfK Leipzig in die erste Bundesliga? - Lizenz für ThSV Eisenach wackelt

Wer folgt dem SC DHfK Leipzig in die erste Bundesliga? - Lizenz für ThSV Eisenach wackelt

Der ThSV Eisenach muss bei einem Aufstieg um die Lizenz für die Handball-Bundesliga bangen. Der Tabellenzweite der 2. Liga hat keine erstligataugliche Halle. „Es ist die gleiche Situation wie vor zwei Jahren“, sagte Frank Bohmann, Geschäftsführer des Ligaverbandes HBL, am Rande des DHB-Pokalfinals in Hamburg.

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Quelle: Screenshot

Hamburg/Leipzig. Die Entscheidung über die Bundesliga-Zulassung werde die Lizenzierungskommission in kürze treffen.

Damit ist zunächst offen, wer dem SC DHfK Leipzig mit in die stärkste Liga der Welt folgt. Die Sachsen hatten am vergangenen Freitag vorzeitig den Aufstieg perfekt gemacht. Neben Eisenach kämpfen Bittenfeld, Rimpar und Nordhorn-Lingen um die beiden noch offenen Qualifikationsränge.

In den Lizenzierungsrichtlinien heißt es unter anderem: „In Hallen der 1. Bundesliga müssen auf beiden Längsseiten des Spielfeldes Tribünen vorhanden sein.“ Zudem sei für Fernsehübertragungen „eine Sichtbeeinträchtigung und sonstige Behinderung für die Kameras durch die Zuschauer oder andere Gegenstände ... zwingend zu vermeiden“. Beide Kriterien würde der ThSV Eisenach nach Auskunft der HBL nicht erfüllen. 2013 hatten die Thüringer mit einer Ausnahmegenehmigung 14 der 17 Heimspiele in der Werner-Aßmann-Halle austragen dürfen. Entgegen der Auflage spielte der ThSV Eisenach jedoch nur die Partien gegen den HSV Hamburg und gegen die Rhein-Neckar Löwen in der Ausweichspielstätte im fränkischen Coburg.

ThSV-Geschäftsführer Karsten Wöhler hatte sich zuletzt noch zuversichtlich gezeigt. "Wir haben auch von der neuen Landesrregierung eine Finanzzusage für den Umbau der Halle. Die Höhe ist noch offen, weil für 2016 bisher kein Haushalt vorliegt. Den Anteil der Stadt Eisenach übernimmt der Verein mit seinen Sponsoren. Wir kämpfen schon seit zweieinhalb Jahren für den Umbau. Es wäre sensationell, wenn wir dieses Jahr noch anfangen könnten", sagte er im Interview mit LVZ-Online vor dem Spitzenspiel gegen den SC DHfK. Die Höhe der Landesförderung ist aber noch offen. Auf keinen Fall wird der Umbau aber zur neuen Spielzeit fertig. (mit dpa)

mro

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