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Wieder Ausschreitungen von Dynamo-Fans: DFB und DFL zurückhaltend

Wieder Ausschreitungen von Dynamo-Fans: DFB und DFL zurückhaltend

Nach den neuerlichen Ausschreitungen am Rande des DFB-Pokalspiels zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden hat die Polizei massive Vorwürfe gegen die randalierenden Dynamo-Fans erhoben.

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Dynamo-Fans zündeten vor dem Pokalspiel zwischen Hannover 96 und Dynamo Dresden Magnesiumfackeln an.

Quelle: Alexander Körner

Hannover/Berlin. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) reagierten jedoch erst einmal zurückhaltend.

„Wir sind sehr enttäuscht. Da war viel Aggression drin. Die Gewalt gegen Polizisten ging ausschließlich von den Dynamo-Fans aus“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Nur mit einem Großaufgebot von rund 1000 Beamten hatte die Polizei rund um den 4:3-Erfolg des Bundesligisten im Elfmeterschießen schwere Krawalle verhindern können. Dennoch kam es im Vorfeld der Partie zu Ausschreitungen. Dabei wurden 18 Chaoten in Gewahrsam genommen, drei Personen nahm die Polizei wegen Körperverletzung vorläufig fest.

„Wir wollen Bilder wie in Hannover nicht sehen“, sagte DFB- Generalsekretär Helmut Sandrock nach einem Treffen mit Vertretern des Ligaverbandes sowie der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Frankfurt am Main. Es sei allerdings „die Aufgabe unserer unabhängigen Sportgerichtsbarkeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“. Auch Liga-Präsident Reinhard Rauball erklärte am Donnerstag: „Die Vorfälle müssen erst einmal aufgearbeitet werden.“

Die Gewerkschaft der Polizei forderte in der Diskussion über die zunehmende Gewalt rund um den Fußball eine stärkere Unterstützung durch die Vereine und auch die Politik. „Es ärgert mich, dass sich die Innenminister aus der Verantwortung ziehen und der Polizei die Verantwortung zuschieben“, sagte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut nach dem Treffen. Die regelmäßigen Forderungen aus der Politik nach einem härteren Durchgreifen gegen gewalttätige Fans bezeichnete Witthaut als reinen Populismus.

Das Treffen war schon vor langer Zeit vereinbart worden. Durch die Debatten über das Sicherheitskonzept der DFL und die Vorkommnisse in Hannover hatte es aber noch einmal an Bedeutung gewonnen.

Besonders brisant an den Ereignissen vom Mittwochabend ist, dass Dynamo Dresden vor knapp einem Jahr nach Ausschreitungen rund um das Pokalspiel bei Borussia Dortmund schon einmal vom nun laufenden DFB-Pokal-Wettbewerb ausgeschlossen werden sollte. Erst das DFB-Bundesgericht kippte dieses Urteil später und verhängte stattdessen ein Geisterspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt sowie eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro.

dpa

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