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Wintermeisterschaft in Halle: Turmspringer starten in die heiße Phase der Saison

Wintermeisterschaft in Halle: Turmspringer starten in die heiße Phase der Saison

Die deutschen Wasserspringer hatten fünfeinhalb Monate Zeit, athletisch zuzulegen und neue, schwere Sprünge zu erlernen. Diese wollen sie ab Donnerstag bei den deutschen Wintermeisterschaften in Halle/Saale den Preisrichtern, dem Bundestrainer und dem Publikum zeigen.

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Stephan Feck

Quelle: Hannibal Hanschke

Leipzig. So weit die Theorie. In der Praxis sieht es oft so aus, dass viele Top-Springer im Herbst Verletzungen auskurieren und/oder Bundeswehr-Lehrgänge absolvieren. Plötzlich ist es Februar, die Wettkämpfe stehen vor der Tür und es fehlt die Zeit, im Training die schweren Sprünge mit zusätzlichen Salti und Schrauben zu vervollkommnen.

 Von diesem Problem können auch die neun Springerinnen und Springer des SC DHfK ein Lied singen, die ab heute in Halle auf die Bretter sowie die Zehn-Meter-Plattform gerufen werden. Aushängeschild Stephan Feck (23) plagte sich im Herbst mit kleineren Wehwehchen herum, ehe ihn ein schwerer Infekt mit Rückfall von Weihnachten bis Ende Januar arg gehandicapt hat. "Ich denke, dass ich den Anschluss geschafft habe. Meine Bestform will ich nächste Woche beim Springertag in Rostock erreichen", sagte der mehrfache Vizeeuropameister, der nach wie vor mit Patrick Hausding (Berlin) im Synchronspringen die besten Aussichten auf internationale Meriten hat. Beide starten ab März bei der hoch dotierten Weltserie.

 Fecks Haupt-Trainingspartner, der Universiade-Starter Philipp Becker (25), plagte sich bis Dezember mit den Nachwirkungen einer Meniskus-Operation herum. "Bis auf Fußball und Unihoc kann er im Training wieder alles mitmachen. Er hat in kurzer Zeit seine schwere Serie aufgebaut und will sich für die Grand Prix im Frühjahr qualifizieren", meint Trainer Uwe Fischer: "Internationale Starts sind für ihn existenziell wichtig. Schließlich geht es um die Verlängerung seiner Stelle als Sportsoldat." Der EM- und WM-Teilnehmer Dominik Stein (18) habe laut Fischer einen großen Sprung als Persönlichkeit gemacht. Obwohl der Turmspezialist wegen der Bundeswehr-Grundausbildung im Herbst nur eingeschränkt trainieren konnte, will er am Wochenende erstmals den viereinhalbfachen Salto vorwärts von der 10-m-Plattform zeigen. "Angst kennt er jedenfalls nicht", so Fischer.

 Bei den jungen Frauen können sich Jessica Roch (19) und EM-Starterin Friederike Freyer (16) für den Grand Prix kommende Woche in Rostock anbieten. Nicht am Start ist Julia Feist, die sich nach ihrem schweren Fahrradsturz beim Auftakt-Trainingslager an der Ostsee nur langsam erholt. Die Rückkehr der 24-Jährigen auf die Wettkampf-Bretter ist derzeit völlig ungewiss.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.02.2014

Frank Schober

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