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Wölfe aus Rimpar bescheren LVB-Handballern bittere Niederlage – Abstiegskampf droht

Wölfe aus Rimpar bescheren LVB-Handballern bittere Niederlage – Abstiegskampf droht

Eine bittere Niederlage mussten die Drittliga-Handballer der SG LVB am Samstagabend einstecken. Gegen die Wölfe von der DJK Rimpar verloren die Leipziger in der heimischen Brüderhalle mit 17:33 (13:16).

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"Das Team muss sich jetzt beweisen", fordert der Trainer der SG LVB, Jens Große. (Archivbild)

Quelle: Martin Glass

Leipzig. „Wir haben uns nach den Siegen gegen Dessau-Roßlau und Aue feiern lassen, jetzt müssen wir in uns gehen“, so LVB-Trainer Jens Große nach dem Spiel.

Die Partie stand schon im Vorfeld unter keinem guten Stern. Neben Kapitän Max Berthold, der sich einen Bandscheibenvorfall zugezogen hat, fällt auch Kreisspieler Daniel Kuntz für längere Zeit aus. Ihm steht eine Operation am Ellenbogen bevor. Dafür rückten zwei Nachwuchsspieler in den Kader. Patrick Baum und Clemens Uhlig laufen sonst in der A-Jugend-Bundesliga für die Handball-Akademie Leipzig/Delitzsch auf.

Beide Seiten gingen nervös in die Begegnung. So stand es schnell 3:3. Dann warf Leipzig leichtfertig zwei Siebenmeter übers Gästetor und Rimpar konnte sich etwas absetzen. Nach dem 5:8 drehten die Gastgeber dann wieder auf und glichen bei 9:9 aus. Anschließend verloren sie jedoch wieder das Konzept und liefen immer wieder einem Zwei-Punkte-Rückstand hinterher.

„Wir sind von Anfang an nicht ins Spiel gekommen“, ärgerte sich Große später. Vor allem die vielen verworfenen Bälle ärgerten den Leipziger Coach. Ein großartig aufgelegter Max Brustmann entschärfte zudem einen Großteil der Würfe, die aufs Tor der Wölfe gingen. Zu große Lücken in der LVB-Deckung boten den Gästen wiederum einige Möglichkeiten. So ging es beim Stand von 13:16 in die Kabinen.

Nach dem Wechsel sollte alles anders und – aus Leipziger Sicht – besser werden. Doch Rimpar machte diese Hoffnung mit drei Toren in Folge recht schnell zunichte. Die SG fand einfach nicht die richtigen Mittel um gegenzuhalten. Auch das Wechseln der kompletten Sieben beim Stand von 14:20 brachte keine neuen Ideen aufs Parkett. „Beim Stand von 16:26 war das Spiel im Prinzip gelaufen“, so LVB-Sprecher Martin Glass gegenüber LVZ-Online. Ab da habe man nur noch Schadensbegrenzung geübt und die Zeit heruntergespielt.

„Jetzt sind wir mitten im Abstiegskampf“, verdeutlichte Trainer Große anschließend die Situation. Mit 7:7 Punkten rangieren die Leipziger derzeit auf Platz 9 der Tabelle. Nächste Woche geht es zum Tabellenelften nach Bernburg. „Zuhause sind sie stark“, will Große die Sachsen-Anhalter keinesfalls unterschätzen. Von seiner Mannschaft fordert er: „Das Team muss sich jetzt beweisen!“

stb

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