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Wollitz bremst Energie-Euphorie

Wollitz bremst Energie-Euphorie

Minikrise bewältigt und zur Spitzengruppe aufgeschlossen, doch Trainer Claus-Dieter Wollitz will partout keine neuen Saisonziele ausgeben. „Auch wenn mich manch einer für verrückt erklären mag: Wir müssen erst einmal 40 Punkte holen und aufpassen, dass wir nicht gegen den Abstieg spielen“, betonte der Coach des FC Energie Cottbus nach dem 2:0 (2:0) der Lausitzer bei Alemannia Aachen.

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Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz.

Quelle: dpa

Aachen/Cottbus. Nach dem dritten FCE-Erfolg im vierten Saisonspiel der 2. Fußball-Bundesliga bremste der Ex-Profi jede Euphorie.

Angesichts der jüngsten Negativ-Erlebnisse mit dem überraschenden Aus im DFB-Pokal beim Viertligisten Holstein Kiel und dem 0:5-Heimdebakel gegen 1860 München waren alle Beteiligten im Lausitzer Lager um verbale Zurückhaltung bemüht. „Die Leistung war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber wir werden deswegen jetzt nicht tanzend durchs Stadion rennen“, meinte Linksverteidiger Daniel Ziebig.

„Wir können uns einen Tag freuen und stolz sein. Dann muss aber schon die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Karlsruher SC beginnen“, forderte Kapitän Marc Andre Kruska. Energie erwartet die Badener am kommenden Sonntag im Stadion der Freundschaft.

Freuen durften sich die Gäste am Samstag in Aachen vor allem über ihre disziplinierte Leistung in der Defensive, mit der sie den Grundstein für den verdienten Auswärtssieg legten. Nach der Gegentor-Flut in den vergangenen beiden Partien stand die Abwehr diesmal solide und ließ kaum Chancen der Gastgeber zu. „Man unterstellt uns immer, dass wir in der Defensive schwach sind. Ich glaube, dass das nicht der Fall ist“, merkte Coach Wollitz mit sichtlicher Genugtuung an.

Allerdings taten sich die insgesamt enttäuschenden Aachener schwer, eigene Möglichkeiten zu erspielen. Zudem mussten sie nach der Gelb-Roten-Karte für den ehemaligen Cottbuser Sergiu Radu (59. Minute) mit nur noch zehn Profis auskommen.

Großen Anteil an der Stabilisierung der Energie-Defensive hatte Neuzugang Ivica Banovic. Er organisierte im Verbund mit Kapitän Kruska in seinem zweiten Spiel für Cottbus nicht nur das Mittelfeld, sondern erzielte auch das 1:0 in der 53. Minute. „Das war schon deutlich besser als gegen München. Aber wir alle können uns noch steigern“, erklärte der Kroate. Vor 13 922 Zuschauer auf dem Aachener Tivoli traf Dimitar Rangelow in der 74. Minute zum 2:0-Endstand für Cottbus.

Zur Aufarbeitung der beiden schmerzlichen Niederlagen in Kiel und gegen München gehörte für Trainer Wollitz allerdings nicht nur das Lob für die eigene Mannschaft, die mit dem Auftritt in Aachen „Charakter bewiesen“ habe, sondern auch die Abrechnung mit der jüngsten Kritik: „Man muss gerade in so einer Situation zu seiner Mannschaft stehen. Wir haben es in Ruhe analysiert. Das war der richtige Weg.“

Mario Luisen, dpa

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