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Yoga im Leipziger Profisport? Wie RB, HCL, DHfK und die Icefighters ihre Spieler fit halten

Yoga im Leipziger Profisport? Wie RB, HCL, DHfK und die Icefighters ihre Spieler fit halten

Am Sonntag ist Weltyogatag. Die indische Lehre verbindet Körper- und Atemübungen mit Meditation. Dabei sollen Geist und Körper entspannt werden. In der Vergangenheit oft belächelt, nimmt die Zahl der Anhänger zu.

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Yogadancing im Gruppenkurs zum Weltyogatag.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Sogar die Fußball-Nationalmannschaft beschäftigt einen Yogalehrer. Und die DFB-Elf ist schließlich Weltmeister geworden. LVZ-Online hat sich bei einigen der sportlichen Aushängeschilder Leipzigs umgehört, ob Yoga im Profisport wirklich Sinn macht. Wie halten sich die Sportler neben dem Training fit?

Ist Yoga reine Frauensache? Die Handballerinnen des HC Leipzig

HCL-Manager Kay-Sven Hähner erklärt, in zurückliegenden Spielzeiten hätten die Leipziger Erstligisten und Champions-League-Teilnehmer mit Yoga experimentiert. „Das waren aber nur einige Sessions.“ Im Moment setzt das Physio- und Medi-Team der Handballerinnen auf andere Regenerationsmaßnahmen. „Das ist eine ganze Vielzahl Behandlungen“, so Hähner. „Ganz wichtig sind natürlich auch gesunde Ernährung und viel Schlaf.“ Warum sich der HCL damals gegen Yoga entschieden hat? „Da muss man auch dran glauben“, erklärt der Manager. „Wenn die Hälfte der Spielerinnen nicht an die Wirksamkeit glaubt, dann nützt uns das nichts.“

Yoga auch im Leipziger Eishockey? Die Icefighters.

„Unser Trainer Mannix Wolf setzt auf klassischen Ausgleich und Stretching“, erklärt Icefighters-Geschäftsführer André Krüll. Er wisse derzeit von keinem Spieler, der Yoga als Freizeitsport für sich betreibt. „Yoga ist für uns kein Thema.“ Dass der Ansatz der Leipziger vielleicht nicht grundverkehrt ist, zeigt ein Blick auf die bisherige Saison: Nach stabilen Ergebnissen und Dominanz in der Liga, kämpfen die Icefighters nun um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.

Die DFB-Elf hat einen Yoga-Lehrer, RB Leipzig auch?

„Yoga ist auch im Fußball eine sinnvolle Ergänzung“, erklärt Tim Lobinger. Der frühere Stabhochspringer ist seit geraumer Zeit Athletik-Trainer bei den Roten Bullen. „Für einige Spieler bietet Yoga die Möglichkeit zur Entspannung durch Atemführung und Verbesserung der Beweglichkeit und der Körperwahrnehmung.“ Dabei setzt der Leipziger Zweitligist auf individuelle Praxis: „Die Abstimmung erfolgt mit uns Trainern. Der Unterricht erfolgt nicht über uns, sondern in einem typischen Yoga-Umfeld.“ Für das nötige Maß an Extra-Power setzen die Rasenballer auf Pilates, einer speziellen Art gymnastischer Übungen, die positiven Einfluss auf die körperliche Konstitution haben soll. Lobinger würde dieses Programm als Funktionsgymnastik bezeichnen. „Und eben diese bildet einen Hauptbestandteil unseres täglichen Trainings. Aber in unserem eigenen RB-Style.“

Harte Handballer auf weichen Matten? Wie läuft es beim SC DHfK?

Die Zweitliga-Spitzenreiter vom SC DHfK setzen zurzeit unter anderem auf Schlingentraining. Dabei handelt es sich um eine Ganzkörper-Trainingsmethode mit Hilfe eines Seil- und Schlingensystems. Das Körpergewicht des Sportlers dient als Widerstand. Yoga, so DHfK-Handball-Geschäftsführer Karsten Günther, sei für die Grün-Weißen derzeit kein Thema. „Was nicht heißt, dass wir es abwerten, es steht halt aktuell nicht auf dem Trainingsplan.“

Dieser Text erscheint im LVZ-Sonntag vom 22. Februar 2015. Lesen Sie mehr unter www.lvz-sonntag.de !

joka

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