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"Zeit für Veränderung" - Hochspringer Raúl Spank wechselt nach Berlin

"Zeit für Veränderung" - Hochspringer Raúl Spank wechselt nach Berlin

Eigentlich wollte der Dresdner Hochspringer Raúl Spank die Neuigkeit erst am Sonnabend an seinem 25. Geburtstag verkünden. Doch die Gerüchteküche brodelte schon, nun ist es nicht mehr zu verheimlichen: Der Olympia-Fünfte von 2008 und WM-Bronzemedaillengewinner von 2009 wird sich verändern.

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Raul Spank.

Quelle: dpa

Dresden. "Ich verlege meinen Lebens- und Trainingsmittelpunkt nach Berlin und werde auch den Trainer wechseln", erklärte Spank.

Nach reichlich sieben Jahren Zusammenarbeit verlässt er Trainer Jörg Elbe und begibt sich in der Hauptstadt unter die Fittiche von Rainer Pottel. Der 59-Jährige war dreimaliger DDR-Meister im Zehnkampf, betreute unter anderem den bislang einzigen deutschen Hochsprung-Weltmeister Martin Buß - der 2001 in Edmonton mit 2,36 Metern Gold gewann - und auch den Spitzen-Zehnkämpfer André Niklaus. Seit 2010 ist Pottel Mehrkampf-Bundestrainer. "Das passt sehr gut", berichtet Spank, der in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder von schweren Verletzungen geplagt war, deshalb die angepeilten Leistungen und Ziele nicht erreichen konnte. Wegen einer kaputten Achillessehne verpasste der Student der Wirtschaftswissenschaften letztes Jahr die Olympischen Spiele. Knieprobleme, die vor vier Wochen in einer Operation mündeten, warfen ihn in diesem Jahr aus der Bahn und bringen ihn um die Teilnahme an der WM in Moskau. Auch schon bei der WM 2011 in Südkorea konnte Spank sein Leistungsvermögen nicht ausschöpfen, belegte im Finale den enttäuschenden neunten Platz.

"Es ist jetzt einfach Zeit für eine Veränderung. Und ich verrate ja kein Geheimnis, wenn ich sage, dass das Trainingsumfeld zuletzt in Dresden für mich nicht mehr gestimmt hat", meint der einst als "Überflieger" gefeierte Athlet, ohne konkret zu werden. Zuletzt trainierte Spank zumeist allein. Daran waren auch private Veränderungen in der Trainingsgruppe - seine Ex-Freundin Jenny Elbe ist jetzt mit Hochsprungkollegen Matthias Haverney liiert - nicht ganz schuldlos. "Ich glaube einfach nicht, dass ich im bisherigen Umfeld noch vorankommen kann. Ich brauche neue Reize, eine andere Sicht auf die Dinge, damit ich in der nächsten Saison wieder angreifen kann. Jörg Elbe bin ich sehr dankbar für die letzten sieben Jahre, habe bei ihm viel gelernt", betont Spank, der seine Reha schon seit 24. Juni am Olympiastützpunkt in Berlin absolviert und auf Wohnungssuche in der Hauptstadt ist. Starten wird Spank mindestens bis zum 30. November weiter für den DSC, solange läuft sein Vertrag. Was danach kommt, ist offen. Astrid Hofmann

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.07.2013

Astrid Hofmann

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