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Zuckersüße Niederlage: Icefighters haben Playoff-Platz sicher

Fernduell mit Halle Zuckersüße Niederlage: Icefighters haben Playoff-Platz sicher

Zwar konnten die Icefighters am Sonntag nicht siegen. Doch weil sie zumindest das Fernduell mit Halle gewannen, hat Leipzig den Playoff-Platz sicher.

Die Icefighters haben die Playoffs sicher. (Archivbild)

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Zehn Minuten wird gezittert, gebangt, weil die Parallelspiele in der Verlängerung sind, an denen jetzt alles hängt. Dann jubeln die Icefighters. Am letzten Spieltag retten die Leipziger trotz der 3:4 (2:1,1:2,0:2)-Niederlage den vor einer Woche eroberten sechsten Platz in der Eishockey-Oberliga – die direkte Qualifikation für die Playoffs. Im Modus „Best of 5“ sind ab 17. März die Moskitos Essen der Gegner.

Doch was war das am Sonntag für ein dramatisches Finale der Hauptrunde! Im Fernduell wieder Leipzig gegen Halle, der ewige Klassiker. Die Icefighters (bei Spitzenreiter Herne) liegen vor Beginn der Matches einen Punkt vor den Saale Bulls (daheim gegen den Vierten Duisburg), der Vorsprung soll ins Ziel gerettet werden. Sonst drohen die Pre-Playoffs, ein kraftzehrendes Zusatzprogramm. Nicht wirklich erstrebenswert. Das soll Halles Schicksal sein – finden die Leipziger.

Und es geht perfekt los. Nach knapp fünf Minuten 1:0 durch Ian Farrell. Den Ausgleich Hernes (Luft/10.) stecken die Schützlinge von Sven Gerike eiskalt weg, Hubert Berger trifft in Minute 13 zum 2:1. Blick nach Halle: Die Bulls liegen auch vorn, Tegkaev trifft schon nach zweieinhalb Minuten zum 1:0. Pause – beide Teams führen, der Vorteil bleibt in Leipzig.

Zweites Drittel. Es wird hitzig. Jakob Weber gelingt schnell das 3:1 der Icefighters (22.), doch dann drehen die Gastgeber auf und zu viele Leipziger sitzen auf der Strafbank. Die Folge: 2:3 (Schneider, 25./Penalty) und 3:3 (McLeod (37./Überzahl). „Ein heißes Match. Für Herne geht es eigentlich um nichts mehr, aber sie spielen wie in einem Playoff-Match“, kommentiert Icefighters-Geschäftsführer André Krüll. Auch im Parallelspiel geht’s zu Sache. In Halle erhöht zunächst Schaludek für die Bulls auf 2:0, dann schafft Duisburg den Anschluss, weiteres Tor Halle, wieder Duisburg – 3:2. Vorteil Halle nun, mehr Spannung geht nicht.

Schlussabschnitt. Ausgerechnet Brad Snetsinger wird zum Spielverderber. Der Kanadier, letzte Saison Top-Scorer der Leipziger, bringt Herne 4:3 in Führung (48.), sein 36. Saisontor. Leipzigs K.o.? Noch nicht, denn Duisburg schafft in Halle das 3:3, alles jetzt auf Messers Schneide. Die Leipziger geben alles (Krüll: „Wir sind nicht die schlechtere Mannschaft“) doch es bleibt beim 3:4.

Jetzt darf nur Halle nicht gewinnen ... Overtime an der Saale, hammerpannend, 14 Sekunden vor Schluss macht Duisburgs Klöpper das 4:3. Leipzig und Halle punktgleich, aber die Icefighters haben das um zehn Treffer bessere Torverhältnis. Halle muss in die „Strafrunde“ (gegen Erfurt), Leipzig kann sich auf die Playoffs gegen Essen vorbereiten.

Uwe Köster

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