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Zum 50. schenkt sich der Radsportverein Aufbau Centrum ein Rennen an der Leipziger Messe

Zum 50. schenkt sich der Radsportverein Aufbau Centrum ein Rennen an der Leipziger Messe

Der 49-Jährige, der selbst noch Rennen fährt, ist überrascht über die stattliche Anzahl von 183 Meldungen zu diesem Radsportfest (Sonntag, 9 bis 16 Uhr). "Im Eliterennen zum Beispiel, dem Höhepunkt unserer Veranstaltung, haben 54 Fahrer gemeldet.

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Renradfahrer (Symbolbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Damit konnten wir nicht rechnen, maximal 30 habe ich erwartet." Das bringt den Organisatoren auch Einnahmen, denn in dieser Klasse muss jeder Teilnehmer acht Euro Startgeld löhnen. "Das ist für uns günstig. Dann brauchen wir bei den Preisgeldern nicht so viel zuzahlen", erklärt Schröter lachend. Der Sieger des Elite-Rennens bekommt eine Prämie von 30 Euro. Alles ist in den Statuten des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) genau geregelt. Sogar der Zehntplatzierte "kassiert" fünf Euro. Dazu gibt es für die Bestplatzierten in den verschiedenen Altersklassen Sachprämien, die von den Sponsoren Hit-Markt, LVZ und Luky Bike zur Verfügung gestellt werden.

Wer in den einzelnen Wettbewerben welchen Platz erreicht, interessiert die Veranstalter diesmal weniger. Der von Präsident Detlef Petermann seit 1992 geführte Verein, der mit seinen 102 Mitgliedern zu den größten Radsportklubs Sachsens gehört, möchte einfach den Geburtstag würdig begehen. Froh sind die Organisatoren darüber, dass sie dabei vom Management der Alten Messe und der Stadtverwaltung unterstützt wurden.

Stolz verweist Schröter darauf, dass der RSV Aufbau Centrum zu den wenigen Vereinen in den neuen Bundesländern zählt, der in der langen Zeit seines Bestehens stets den gleichen Namen trug. "Den haben wir mit etwas List und Tücke auch über die Wende gebracht, denn der Name Aufbau hat einigen Funktionären plötzlich nicht mehr gepasst", erinnert sich Vereinschef Petermann und fügt an: "Ohne Partner wie die Firma Alpin Bau Ralf Brumme und die Sparkasse wäre unsere positive Entwicklung nicht möglich gewesen." Beim RSV ACL werden leistungssportliche und touristische Ambitionen gefördert. "Wir freuen uns natürlich besonders über Kinder und Jugendliche, die sich bei uns dem Radrennen widmen. Alle sind willkommen", meint Schröter. Immerhin fahren in der Altersklasse U13 mit Olivia Schoppe, Christian Röbel und Aron Fuchs Talente, die in der sächsischen Spitze kräftig mitmischen. Sie werden betreut von Trainer Werner Bittner (73). Wolfgang Schoppe (72), Ehrenmitglied des BDR, dreht mit seiner Enkelin noch immer Trainingsrunden bis zu 70 km. Er gehört zu den Gründern des RSV ACL, der den DDR-Sportfunktionären mit seinen Mitgliedern und deren Gesinnung oft ein Dorn im Auge war.

Wie Martin Goetze, noch immer Mitglied des Klubs. Der 55-Jährige zählte vor der Wende zu den besten Fahrern, war viermal DDR-Meister. Er brachte 1988 das Kunststück fertig, als Renner der TSG Gröditz die Staatsamateure um den späteren Olympiasieger Olaf Ludwig zu besiegen und sich den Meistertitel zu holen. Norbert Töpfer @www.acleipzig.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.08.2013

Norbert Töpfer

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