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Zum Abschluss Tränen – HCL verabschiedet den Trainer Jensen und fünf Spielerinnen

Zum Abschluss Tränen – HCL verabschiedet den Trainer Jensen und fünf Spielerinnen

Ein Saisonabschluss voller Emotionen – am Dienstag feierten die Handballerinnen des HC Leipzig gemeinsam mit Partnern und Sponsoren im Krystallpalast-Varieté das Ende der Spielzeit.

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Am Dienstag feierte der HCL Saisonabschluss. Im Bild: HCL-Präsident Axel Ehrhardt, Maria Kiedrowski, Sara Eriksson, Heine Jensen,Renate Urne, Mette Ommundsen, Maike Daniels und Kay-Sven Hähner (v.l.n.r).

Quelle: Dirk Knofe

Leipzig. Präsident Axel Ehrhardt und Manager Kay-Sven Hähner  verabschiedeten vor dem Showprogramm gleich sechs Mitglieder der aktuellen Mannschaft. Dabei gab es jede Menge Tränen bei den Spielerinnen.

Maria Kiedrowski und Maike Daniels wechseln zum Ligakonkurrenten nach Göppingen. Mette Ommundsen, Renate Urne  und Sara Eriksson beenden ihre Karriere. Trainer Heine Jensen betreut vom 1. Juli an nur noch die deutsche Handballnationalmannschaft der Frauen.

Ommundsen wollte eigentlich in Norwegen vor vier Jahren ihre Laufbahn wegen einer Knieverletzung beenden. Sie habe sich von Kay-Sven Hähner überreden lassen und ist nach Leipzig gewechselt. „Kay hat immer an mich geglaubt“, sagt die 34–Jährige auf der Bühne. Dem HCL hat sie als Dank überragende Spiele abgeliefert. Unvergessen bleiben ihre unzähligen Wurfvarianten von der Rechtsaußenposition und die 18 Tore im Europapokalviertelfinale vor zwei Jahren gegen Baia Mare in der Ernst-Grube-Halle. Ganz weg ist Ommundsen aber nicht. Zusammen mit ihrem Lebenspartner Heine Jensen bleibt sie in Leipzig wohnen. Mit einem: „Wir sehen uns in der Halle“, verabschiedete sie sich von ihren Anhängern.

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Wittlich/Leipzig. Die Damen des HCL haben am Samstagabend auch das zweite Spiel im Rahmen des Stelioplast-Cups gewonnen. Gegen die Ligakonkurrentinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen gewannen die Leipzigerinnen knapp mit 22:21 (12:11). Nach dem Sieg gegen den dänischen Erstligisten Skive FH am Morgen stehen die Blau-Gelben nun im Halbfinale des traditionsreichen Vorbereitungsturniers.

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Und noch eine Skandinavierin hatte Leipzig nicht in ihrer Lebensplanung. „Aus Bergen wollte ich gar nicht weg“, gab Renate Urne zu. Dann ließ sie sich 2007 doch nach Sachsen locken. „Die erste Frage der Mannschaft war, ob ich Single bin“, erinnert sich 29-Jährige. War sie und hatte feste Vorstellungen von ihrem künftigen Partner: kein Deutscher, nicht jünger und nicht kleiner. Inzwischen ist Sohn Emil auf der Welt. Und der Vater? Deutscher, jünger und kleiner als 1,81 Meter. Die Zeit mit dem HCL und den Fans werde sie nie vergessen. „Jede Mannschaft hat Erfolgsfans, wir haben richtige Fans“, sagte Urne zum Abschied.

Zurück nach Schweden zieht es Sara Eriksson. „Die Zeit hier werde ich nie vergessen, jetzt habe ich noch andere Ziele neben dem Handball“, so die 30-Jährige.

Weiter gemeinsam spielen künftig Maria Kiedrowski und Maike Daniels. Beide hatten keinen neuen Vertrag in Leipzig erhalten, kehren aber in der neuen Saison mit Göppingen zurück in die Arena.  Kiedrowski, die im Alter von 13 Jahren nach Leipzig kam, übermannten die Gefühle. Eigentlich wollte sie zur großen Rede ausholen, machte es dann aber ganz kurz und wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln.

Und dann war da noch Heine Jensen. So richtig gehen lassen wollte ihn keiner. „Ich habe selten so einen kooperativen Trainer erlebt“, sagte HCL-Präsident Ehrhardt. Deshalb könne es mit der Nationalmannschaft nur gut werden. Seinen ersten Erfolg hat er mit der gerade gelungenen WM-Qualifikation bereits verbucht. Jensen, ganz bescheiden, blieb sich auch bei den Lobeshymnen treu. „Seid zu meinem Nachfolger Stefan Madsen genauso nett, wie zu mir“, wünschte er sich zum Abschied.

Am Mittwoch feiert der HCL noch einmal mit seinen Fans von 17 Uhr an vor der Arena. Am Grill stehen Manager Kay-Sven Hähner und der scheidende Trainer Heine Jensen. Mit dabei: die HCL-A-Jugend, die am Pfingstwochenende Deutscher Meister wurde.

Matthias Roth

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