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Zwei Fässer Bier und 150 Euro - Punktabzug wegen Spielmanipulation in sächsischer Kreisliga

Zwei Fässer Bier und 150 Euro - Punktabzug wegen Spielmanipulation in sächsischer Kreisliga

25 Punkte Abzug in der neuen Saison: Mit dieser drastischen Strafe hat das Sportgericht des Fußball-Kreisverbandes Chemnitz auf eine nachgewiesene Spielmanipulation in der Kreisliga reagiert.

Chemnitz. In der Partie zwischen Victoria Einsiedel und BSC Rapid Chemnitz II sollen am Ende der abgelaufenen Saison 150 Euro und zwei Fässer Bier die Seiten gewechselt haben, um Einsiedel einen hohen Sieg zu ermöglichen. Die Partie endete 9:2.

Vier Chemnitzer Spieler hatten sich laut Sportgericht auf den Deal eingelassen und wurden zu je 100 Euro Strafe und einer Sperre von acht Pflichtspielen verurteilt. Ihr Verein muss eine kleine Geldstrafe zahlen und geht mit einem Fünf-Punkte-Abzug ins neue Spieljahr.

Einsiedel muss zusätzlich zu den verlorenen 25 Zählern 150 Euro zahlen und wird für zwei Jahre von allen Pokalwettbewerben ausgeschlossen. Ein Spieler des Vereins, der als Drahtzieher der Manipulation gilt, muss 100 Euro zahlen und wird für ein Jahr gesperrt.

Pikant: Bei dem Spieler soll es sich um einen Akteur handeln, der bereits im Zuge des Manipulationsskandals um den ehemaligen Schiedsrichter Robert Hoyzer rechtskräftig zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde. Er hatte damals gestanden, an zwei Manipulationen beteiligt gewesen zu sein. Der Spieler war einst in der Bundesliga für Borussia Dortmund und Hertha BSC aktiv.

dpa

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