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Zwei Siege und eine Niederlage für Leipzigs Regionalliga-Volleyballerinnen

Zwei Siege und eine Niederlage für Leipzigs Regionalliga-Volleyballerinnen

Die Regionalliga-Volleyballerinnen der Messestadt sind mit zwei Siegen und einer Niederlage ins Jahr 2010 gestartet. Während der TSV Leipzig bei der zweiten Mannschaft des SWE Erfurt 1:3 verlor, konnten die Teams von Lok Engelsdorf und dem SSC Leipzig zwei klare 3:0 Siege verbuchen.

Leipzig. Beim Tabellenführer SWE Volleyteam II in Erfurt gab es für den TSV Leipzig nicht mehr als einen Satz zu holen, hieß es nach knapp anderthalb Stunden 3:1. Dabei begann die Mannschaft um Kapitän Saskia Fiedler konzentriert, ging mit 4:1 in Führung und hielt den Satz bis zur Mitte offen. Doch dann schlichen sich immer mehr Fehler ein und so wurde der erste Durchgang deutlich mit 25:15 abgegeben.

Der zweite Akt gestaltete sich spannender und umkämpfter, Trainer Peter Erdmann hatte auf drei Positionen gewechselt. Das brachte neuen Schwung ins Spiel. Es enzwickelte sich ein Kopf an Kopf rennen, dass die Heimmannschaft knapp mit 25:23 für sich entschied. Die Leipzigerinnen mussten sich etwas einfallen lassen, um nicht schon nach drei Sätzen wieder nach Hause zu fahren. Der dritte Durchgang gestaltete sich ähnlich hart umkämpft wie der zweite. Dem TSV gelang es aber deutlich druckvoller und konzentrierter zu agieren und somit die Erfurter Annahme öfter ins wackeln zu bringen. Der Kampf zahlte sich aus und der TSV erzwang mit einem knappen 25:23 Satzgewinn den vierten Durchgang.

Im vierten Satz verschliefen die Leipzigerinnen den Start, lagen schnell mit 4:0 hinten. Es fehlte der letzte Biss um das Spiel zu drehen. Zwei Annahmefehler besiegelten das 25:21 für das Volleyteam und damit den 3:1 Sieg.

Nicht ganz eine Stunde dauerte die Punktspielpremiere des SV Lok Engelsdorf im Jahr 2010. Mit 3:0 schmetterte die Mannschaft von Trainer Jan Zangrando die SG Mauersberg ab. Von Beginn an dominierten die Gastgeberinnen das Spiel nach Herzenslust. Druckvolle Aufschläge, und ein variables Zuspiel das die Angreiferinnen effektiv nutzten, ließ den Gästen keine Chance.

Trainer Jan Zangrando hatte vor dem Spiel einen deutlichen Sieg ohne Satzverlust gefordert und erklärt, dass alle zwölf Spielerinnen zum Einsatz kommen sollten. Der Trainer konnte bei der Besetzung des Außenangriffs aus dem Vollen schöpfen und ließ so jeden Satz mit neuem Personal beginnen. Lediglich im zweiten Satz hatten die Gäste die Chance auf einen Überraschungscoup, als die „Engel“ Annahmeprobleme bekamen, Mauersberg schon 22:16 führte und sich einen Satzball erarbeiten konnte. Doch auch in dieser Situation behielten die Leipzigerinnen einen klaren Kopf und entschieden den Durchgang mit 26:24 für sich. Im letzten Satz dominierte Engelsdorf wieder das Spiel und gewann 25:11.

Der bessere Start im Spiel des SSC Leipzig gegen den DSSV II gelang den Gastgeberinnen, die schnell 7:0 führten. Doch die Drednerinnen schafften es, sich bis auf 19:18 heran zu kämpfen. Durch einige sehr gute Blockaktionen gelang es dem SSC wieder davonzuziehen und den ersten Satz mit 25:20 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Durchgang konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Obwohl die Damen aus Dresden meist mit einem oder gar zwei Punkten führten, gelang es den Schmetterlingen vom SSCL wiederum am Satzende die entscheidenden Punkte auf dem eigenen Konto zu verbuchen und man gewann auch diesen - 25:22.

Im dritten Akt unterstrich die zweite Mannschaft des DSSV mit druckvollen Aktionen ihre Absicht das Spiel nicht in drei Sätzen abzugeben. Die Leipzigerinnen begegneten diesem Angriffsdruck mit einsatzstarken Feldabwehraktionen, bei denen mehrere Bälle spektakulär gerettet wurden. Trotz Dresdner Führung gingen besonders die langen Ballwechsel oft an den SSC. Bei Stande von 18:21 nutzte der DSSV gleich mehrere gute Angriffschancen nicht zur Vorentscheidung. So gelang den Damen vom SSCL schließlich der Ausgleich und dann auch der entscheidende Satzgewinn - 25:23.

Anne Grimm

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