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Zweimal Silber für SSG-Staffeln

Zweimal Silber für SSG-Staffeln

Mit zehn Final-Platzierungen haben die Schwimmer der SSG Leipzig bei den deutschen Meisterschaften in Berlin die diesmal nicht allzu hoch gesteckten Erwartungen im Wesentlichen erfüllt.

Der gestrige letzte Tag war der erfolgreichste, wobei die Lagenstaffeln der Frauen und Männer herausragten. Denn beide Teams errangen etwas überraschend die Silbermedaille. "Die Staffel-Euphorie hat einiges bewirkt. Die meisten haben sich gegenüber ihren Einzelstarts noch einmal gesteigert, vor allem die Männer", meinte Stützpunkttrainer Dirk Franke.

Zuerst waren die Frauen mit ihrem Lagen-Quartett an der Reihe - angeführt von der erst 14 Jahre alten Bianca Bogen, die sich mit stabilen Rücken-Zeiten über den gesamten Saisonverlauf angeboten hatte. Dass die Sportschülerin in ihrem bislang wichtigsten Rennen den Start vor lauter Aufregung nicht ganz so gut hinbekam, war kein Beinbruch. Trotzdem konnte sie den Rückstand in Grenzen halten. Brustschwimmerin Caroline Pohle steckte nach einer Überbelastung im Training seit Wochen im "Keller", doch ihr Kampfgeist wurde belohnt. "Jetzt kann sie mit einem Lächeln nach Hause fahren", so der Trainer, der neben Schmetterling Saskia Donat vor allem Kraulerin Marie Pietruschka lobte, die auf der letzten Bahn Bronze noch veredelte und als Zweite anschlug.

Bei den Männern hatte es kurz vor der Staffel einen Ausscheid um die Rücken-Position gegeben. Den gewann Serghei Golban, der sich gegenüber den ersten DM-Tagen gewaltig steigerte. "Ich hatte am Sonnabend eine Ansage gemacht, dass einige noch nicht das zeigen, was sie können. Bei Serghei hat das gewirkt", meinte Franke. Der international für Moldawien startende Golban schwamm gestern über 100 m Rücken gleich dreimal hintereinander Bestzeit und wurde im Einzel in 56,52 s Achter. Nach Michel Ullrich (Brust) und Max Wehenkel (Schmetterling) glänze besonders Krauler Tobias Horn, der wenig später mit 1:50,53 min über 200 m Freistil und Platz sechs auftrumpfte. Zweimal Bronze auf den Rückenstrecken holte die nach Berlin gewechselte Lisa Graf, die damit das WM-Ticket verpasste.

Bei den Junioren überzeugte Tommi Wolst mit zweiten Plätzen über 200 m Lagen und 200 m Rücken in der Junioren-EM-Qualifikation. Der 17-Jährige verpasste die Normzeiten noch, die er ebenso wie Julius Klein (100 m Rücken/2.) im Juni nachreichen will. Frank Schober

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2013

Frank Schober

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