Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Zwölf Tore zum Saisonauftakt: Icefighters Leipzig verlieren Pokalkrimi in Hannover

Zwölf Tore zum Saisonauftakt: Icefighters Leipzig verlieren Pokalkrimi in Hannover

Insgesamt zwölf Tore, ein Handgemenge auf dem Eis und Spannung bis zur letzten Minute: Beim ersten Pflichtspiel der Saison bekamen die Eishockey-Fans in Langenhagen am Freitagabend einen echten Pokal-Krimi geboten.

Voriger Artikel
Erzgebirge Aue schießt sich aus der Krise: 3:0-Sieg gegen den Karlsruher SC
Nächster Artikel
Leipziger Judo-Frauen sind deutscher Mannschaftsmeister - Männer holen Bronze

Trainer Manfred Wolf und die Leipziger Icefighters kassierten eine Niederlage zum Saisonauftakt bei den Hannover Scorpions.

Quelle: Christian Nitsche

Hannover. Die Aufholjagd der Leipziger Icefighters bei den Hannover Scorpions wurde jedoch nicht belohnt. Mit 5:7 (1:4, 2:2, 2:1) musste das Team von Trainer Manfred „Mannix“ Wolf nach dem missglückten Auftakt im Nordost-Pokal die Heimreise antreten.

Am Ende waren die Icefighters gegen den Favoriten nah an der Sensation: Nach zwischenzeitlichem 2:6-Rückstand im zweiten Drittel kämpften sich die Messestädter im letzten Abschnitt bis auf ein Tor heran. Drei Treffer in drei Minuten (40., 41., 42.) zum zwischenzeitlichen 5:6 ließen die Gäste noch einmal hoffen. Ein Schuss aufs leere Tor der Icefighters – Keeper Elmar Trautmann war zuvor für einen Feldspieler vom Eis gegangen – brachte dann Sekunden vor Schluss aber die Entscheidung für die Hausherren aus der Oberliga-Nord.

Fünf Spieler müssen nach Schlägerei vom Eis

Zuvor hatten die 655 Zuschauer, darunter rund 30 Leipziger Fans, eine packende und zuweilen hitzige Partie gesehen. Eine Behinderung des Hannoveraner Goalies löste Mitte des zweiten Drittels eine wüste Schlägerei aus, in die mehrere Spieler beider Teams verwickelt waren. Florian Ullmann und Hannes Albrecht von den Icefighters schickte der Schiedsrichter ebenso zum vorzeitigen Duschen wie Hannovers Sven Gerbig und Sergej Janzen. Maximilian Engelbrecht von den Scorpions erhielt zudem eine 25-minütige Matchstrafe.

Nach frühem 0:2-Rückstand (6., 14.) hatten die Leipziger erst spät ins Spiel gefunden. Torjäger Florian Eichelkraut markierte den 1:2-Anschlusstreffer nach schöner Vorarbeit durch Neuzugang Edward Gale (17.). Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pausensirene verschafften sich die Scorpions aber bereits nach dem ersten Drittel ein komfortables Drei-Tore-Polster (1:4).

Eichelkraut konnte direkt nach der Pause auf 2:4 verkürzen (21.). Hannover schlug jedoch eiskalt zurück und erhöhte auf 6:2 (33., 35.) zur Drittelpause. Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams dann einen erbitterten Fight, bei dem die Leipziger das Blatt trotz Power-Plays nicht mehr wenden konnten.

Bereits am Mittwoch kommt es in der Dicolor Eisarena in Taucha zur Revanche: Dann treten die Scorpions ab 20 Uhr zum Rückspiel bei den Icefighters an.

Robert Nößler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr

Alle Wettquoten zu Spielen von RB Leipzig gibt es bei SmartBets.