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Die deutschen EM-Reiter: Jeder hat schon Gold gewonnen

Pferdesport Die deutschen EM-Reiter: Jeder hat schon Gold gewonnen

Dieses Team ist schon länger auf Erfolgskurs: Sechs Deutsche reiten bei der Vielseitigkeits-EM in Schottland - und jeder hat schon mindestens einmal Gold bei einem großen, internationalen Turnier gewonnen.

Blair Castle. Bei der Vielseitigkeits-EM im schottischen Blair Castle geht das deutsche Reit-Team als Titelverteidiger an den Start.

Bundestrainer Hans Melzer setzt auf das gleiche Quartett, das vor einem Jahr in Caen bereits WM-Gold gewann. Zudem durfte der Erfolgscoach zwei Einzelreiter nominieren.   

Michael Jung: Kein Vielseitigkeitsreiter ist so erfolgreich wie der 33-Jährige aus Horb. Seit 2010 gewann Jung bei internationalen Großereignissen insgesamt acht goldene Medaillen. Dabei setzte der Doppel-Olympiasieger von London mit Sam, Halunke und Rocana drei verschiedene Pferde ein. In Blair Castle setzt Jung auf den Wallach Takinou, seine achtjährige Nachwuchshoffnung.

Sandra Auffarth: Die Reiterin aus Ganderkesee hat die Siegesserie von Jung bei der WM im Sattel von Opgun Louvo beendet. In Caen holte die 28-Jährige gemeinsam mit Jung Team-Gold und gewann zudem im Einzel knapp vor dem Ausnahmereiter. Sie gehörte auch zum Team der Olympiasieger von London. Vor zwei Jahren bei der EM in Malmö fehlte Auffarth wegen einer Verletzung ihres "Wolle" genannten Toppferdes.   

Ingrid Klimke: Gewann das deutsche Team zuletzt bei EM, WM oder Olympia, dann war die 48-Jährige dabei. Sechs Goldmedaillen hat Klimke so seit 2006 gesammelt. Platz zwei bei der EM vor zwei Jahren war bisher ihr bestes Einzelergebnis. Mit Hale Bob hat sie ein neues Toppferd, mit dem sie die meisten Punkte sammelte, um in diesem Jahr die Classics-Serie des Weltverbandes zu gewinnen.

Dirk Schrade: Seit den Olympischen Spielen in London gehört der 37-Jährige aus Sprockhövel bei internationalen Großveranstaltungen immer zur deutschen Equipe. Der Draufgänger hat sich inzwischen zu einem sicheren Team-Reiter entwickelt. Schrade hat auch den Tod seines Olympiapferdes King Artus verarbeitet und reitet in Schottland wieder mit Hop and Skip. Ein großer Einzelerfolg fehlt ihm noch.

Bettina Hoy: Erstmals seit 2007 reitet die 52-Jährige aus Rheine wieder für Deutschland. Mit dem selbst ausgebildeten Designer gelang der Einzel-Europameisterin von 1997 ein starkes Comeback. Bekannt wurde Hoy als tragische Heldin von Athen, die Olympia-Gold nach einem Reitfehler und einer Entscheidung des Sportgerichts CAS verlor.

Peter Thomsen: Der 54 Jahre alte Reiter aus dem schleswig-holsteinischen Lindewitt ist der Routinier und ruhende Pol der deutschen Delegation in Blair Castle. Er startet mit Barny - genau wie Hoy mit Designer - als Einzelreiter. Dass Thomsen ein sehr zuverlässiger Teamreiter ist, hat er bei den Olympiasiegen 2008 und 2012 bewiesen. Sein großes Ziel ist nun der Start in Rio.

dpa

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