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Kutscher wird Achter beim Weltcup-Turnier in London

Pferdesport Kutscher wird Achter beim Weltcup-Turnier in London

Beim Weltcup-Turnier in London gab es für die deutschen Starter keine Erfolge. Doch beim Heimspiel in Frankfurt feierten die Zuschauer einen Gastgeber-Sieg.

London. Die deutschen Springreiter sind beim Weltcup-Springen in London hinterhergeritten. Bester deutscher von fünf Startern war Marco Kutscher als Achter.

Der Reiter aus Bad Essen blieb mit Chaccorina ohne Abwurf, hatte aber gar nicht erst zu gewinnen versucht und wollte lieber fehlerfrei reiten. Die Prüfung gewann der Italiener Emanuele Gaudiano mit Admara vor vier Briten.

Auf Platz neun kam Marcus Ehning aus Borken, der mit Comme Il Faut vier Strafpunkte kassierte. Erneut ohne Punkte blieben in London Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Daniel Deußer (Mechelen/Belgien). Nach der siebten von elf Stationen liegt weiter Christian Ahmann aus Marl auf Platz eins des Weltcup-Rankings in der Westeuropa-Liga. Kutscher kletterte dank des taktisch geprägten Rittes auf Platz sechs.

In Frankfurt gewann kurz danach Jörne Sprehe zum ersten Mal den Großen Preis. Die Reiterin aus Fürth blieb mit ihrem Pferd Luna im Stechen in der schnellsten Zeit fehlerfrei. Zweiter wurde der Belgier Constant van Paesschen mit Calore, gefolgt von dem 26-jährigen Alexander Hinz (Diepholz) mit Campitello. Ungewöhnlich viele Reiter hatten es in das Stechen geschafft - fast ein Drittel der 60 Teilnehmer konnten in die entscheidende Runde starten.

Der erfolgreichste Springreiter war in anderen wichtigen Prüfungen Gregory Wathelet. Der Belgier gewann zwei der wichtigsten Springprüfungen des Turniers. Für den 35-Jährigen ist Frankfurt generell ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr startete er das erste Mal in der Mainmetropole und gewann auf Anhieb den Champions Cup mit Egano. Dieses Jahr wiederholte er mit demselben Pferd den Erfolg. "Er springt einfach überall gut", meinte er zufrieden über den 11-jährigen Wallach, den er auch im Großen Preis ritt, es jedoch nicht ins Stechen schaffte. 

In der Dressur gingen die Siege der beiden wichtigsten Prüfungen in den Stall von Isabell Werth in Rheinberg. Die Chefin gewann zum vierten Mal in ihrer Karriere die Kür, einen Tag zuvor hatte ihre Angestellte Beatrice Buchwald mit Weihegold ihre Erfolgsserie fortgesetzt und im Special gesiegt. "Alle Pferde haben sich gut in die Weihnachtspause verabschiedet. Ich bin sehr happy", kommentierte Werth. 

dpa

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