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Springreiter enttäuschen - Kukuk siegt in Frankfurt

Pferdesport Springreiter enttäuschen - Kukuk siegt in Frankfurt

Beim Turnier in London spielten die deutschen Weltcup-Reiter keine gute Rolle. Beim zeitgleichen Heimspiel in Frankfurt machten die Gastgeber hingegen den Sieg unter sich aus.

Daniel Deußer war als Neunter noch bester Deutscher.

Quelle: Uwe Anspach

London/Frankfurt. Die deutschen Springreiter haben beim Weltcup-Springen in London eine enttäuschende Leistung gezeigt. Als bester der fünf Starter kam Daniel Deußer in der Olympia-Hall nur auf Rang neun.

Der in Belgien lebende Hesse kassierte mit seiner Stute Equita in der entscheidenden Runde zwei Abwürfe. Feiern durfte hingegen Christian Kukuk aus Riesenbeck, der in Frankfurt den Großen Preis gewann.

Die Prüfung in London gewann der Brite Scott Brash. Mit M'lady setzte sich der 31 Jahre alte Team-Olympiasieger von 2012 in 38,73 Sekunden knapp vor seinem Landsmann Ben Maher mit Diva (38,85) durch. Dritter wurde der ebenfalls fehlerfreie Belgier Nicola Philippaerts mit Harley (39,07).

Zweitbester Reiter aus Deutschland wurde Maurice Tebbel. Der Nachwuchsreiter aus Emsbüren kam nach zwei Abwürfen mit Chaccos' Son auf Rang zwölf. Einen Platz dahinter landete Marcus Ehning aus Borken, der mit Comme Il Faut 20 Strafpunkte sammelte.

Im Weltcup-Ranking kletterte Ehning trotzdem auf den dritten Rang. Die Wertung der Westeuropa-Liga führt nach acht von dreizehn Stationen der Franzose Kevin Staut vor dem Italiener Lorenzo De Luca an.

In Frankfurt durfte Kukuk jubeln, nachdem er zum ersten Mal den Großen Preis gewonnen hatte. Als Siegesprämie erhielt der 26-Jährige ein Auto im Wert von knapp 27 000 Euro. Mit seinem Pferd Limonchello brauchte der Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum für seine fehlerfreie Runde im Stechen 40,57 Sekunden. Zweiter wurde Markus Renzel aus Oer-Erkenschwick mit Cato (0/41,64), gefolgt von Holger Hetzel aus Goch mit Legioner (0/42,38).

In der Dressur hatte Jan-Dirk Gießelmann mit einem hauchdünnen Vorsprung die Kür gewonnen. Der 33-Jährige aus Barver siegte mit seinem Pferd Real Dancer mit einem viertel Prozentpunkt Vorsprung (76,625). Der 22-jährige Lokalmatador und Mannschaftsolympiasieger Sönke Rothenberger aus Bad Homburg musste sich auf Favourit mit Rang zwei zufriedengeben (76,375).   

Die zweite Topprüfung für die Dressurreiter, den Grand Prix Special am Tag zuvor, hatte Anabel Balkenhol aus Rosendahl mit ihrem Erfolgspferd Dablino gewonnen. Sie siegte vor Fabienne Lütkemeier aus Paderborn mit Fabregaz.

dpa

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