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Weltcup-Finale: Drei Ex-Gewinner unter den Favoriten

Pferdesport Weltcup-Finale: Drei Ex-Gewinner unter den Favoriten

Mit hohen Erwartungen starten die deutschen Springreiter ins Weltcup-Finale in Göteborg. Aber auch eine Dressurreiterin kann beim Höhepunkt der Hallensaison ganz weit vorne landen.

Göteborg. Mit zehn Siegen stellen die deutschen Springreiter die erfolgreichste Weltcup-Nation. Beim Final-Turnier in Göteborg gehören wieder drei Starter zu den Top-Favoriten - jeder von ihnen hat schon mindestens einmal den Weltcup gewonnen haben.

Die deutschen Teilnehmer beim Springreiten und bei der Dressur im Überblick: 

Christian Ahlmann: Der 41 Jahre alte Springreiter aus Marl gehört zu den Top-Favoriten. Ahlmann gelang die souveränste Qualifikation für das Finale. Er gewann drei Weltcup-Turniere und reiste als Nummer eins der Westeuropa-Liga an. Vor fünf Jahren gewann er den Titel in Leipzig – mit seinem Göteborg-Pferd Taloubet.

Daniel Deußer: Dem Weltcupsieger von 2014 fehlten zuletzt die großen Erfolge. Doch der im belgischen Mechelen lebende Hesse sattelt in Göteborg sein Top-Pferd Cornet D'Amour, mit dem der 34-Jährige vor zwei Jahren in Lyon den Titel gewann und gehört zum Favoritenkreis.

Marcus Ehning: Dreimal hat der 41 Jahre alte Springreiter aus Borken bereits den Weltcup gewonnen, zuletzt 2010 in Genf. Rechtzeitig zum Final-Turnier ist sein im vergangenen Jahr verletzter Hengst Cornado in Topform, daher erwartet Ehning "ganz Großes für das Weltcup-Finale".   

Marco Kutscher: Der Doppel-Europameister von 2005 zeigte sich zuletzt in starker Form. Der 40-Jährige aus Bad Essen sicherte sich im Februar mit dem Sieg in Hongkong als erster Deutscher eine Bonuszahlung aus der Masters-Grand-Slam-Serie von 250 000 Euro. Statt seines nun pausierenden Top-Pferdes Van Gogh setzt Kutscher in Göteborg auf die junge Stute Chaccorina.

Niklas Krieg: Der Youngster im deutschen Team erreichte das Final-Turnier im Rekordtempo. Nur zwei Turniere benötigte der 22 Jahre alte Nachwuchsreiter aus Villingen, um sich völlig überraschend für Göteborg zu qualifizieren. Als Nummer 20 des Rankings rutschte er als Letzter ins Feld.

Fabienne Lütkemeier: Die Dressurreiterin aus Paderborn musste um ihre Final-Teilnahme zittern. Lütkemeier verpasste das letzte Qualifikations-Turnier wegen eines Sturzes. Doch es reichte noch, und rechtzeitig vor der Reise nach Göteborg sind die Folgen einer Hüftprellung bei der 26-Jährigen fast verschwunden.

Jessica von Bredow-Werndl: Der Dressurreiterin aus Tuntenhausen wird in Göteborg nach den Absagen einiger Top-Reiter eine vordere Platzierung zugetraut. "Sie haben eine sehr gute Chance, weit vorne zu landen", sagt Bundestrainerin Monica Theodorescu über die 30-Jährige aus Bayern und ihren Hengst Unee.

dpa

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