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A-Jugend verliert Hinspiel um Deutsche Meisterschaft

Rückschlag für den SC DHfK Leipzig A-Jugend verliert Hinspiel um Deutsche Meisterschaft

Nun muss fast schon ein Wunder her: Die A-Junioren des SC DHfK Leipzig unterliegne der HSG Wetzlar 26:32 und müssen im Rückspiel nun deutlich zulegen, um sich die Deutsche Meisterschaft zu sichern.

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Hatte seinen Jungs jede Menge zu sagen: Trainer André Haber.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Die DHfK-A-Jugend hat die erste Finalpartie um die Deutsche Meisterschaft gegen die U 19 der HSG Wetzlar (HSG Dutenhofen/Münchholzhausen) überraschend hoch mit 26:32 (12:16) verloren. Im alles entscheidenden Rückspiel am Pfingstsonntag 14 Uhr in der Arena Leipzig braucht die Mannschaft von André Haber die lautstarke Unterstützung möglichst vieler Fans, um den Sechs-Tore-Abstand wettmachen und den deutschen A-Jugend-Meistertitel erstmals nach Leipzig holen zu können.
"Wir brauchen nicht groß drumherum reden: Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Und das ausgerechnet im Finale", ärgerte sich Kapitän Jonas Hönicke nach dem 26:32 in der mit 1300 Zuschauern ausverkauften Sporthalle Dutenhofen. "Ich glaube, wir hätten noch zwei Stunden weiterspielen können, uns wäre heute einfach kein Sieg gelungen."
Der U 19 der HSG Wetzlar, deren Nachwuchsmannschaften unter dem Traditionsnamen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen antreten, gelang hingegen fast alles. Ein ums andere Mal brachten die Hessen um Spielmacher Lukas Gümpel die Leipziger Abwehr in Verlegenheit, während der DHfK-Angriff zahlreiche Chancen ungenutzt ließ oder durch technische Fehler versiebte. Geradezu folgerichtig lagen die Gastgeber zur Pause mit 16:12 in Führung.
Sorgen um ihre Mannschaft machten sich die zahlreich mitgereisten Fans zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Auch im Viertelfinale gegen Lemgo und im Halbfinale gegen die Füchse Berlin hatten die Grün-Weißen mit bis zu fünf Toren zurückgelegen und die Partien trotzdem wieder in den Griff bekommen. Außerdem sollten die beiden klaren Punktspiel-Siege gegen Wetzlar in der gerade abgelaufenen Bundesliga-Saison genug Selbstvertrauen für die zweite Halbzeit geben. Doch das Gegenteil war der Fall: Die Ungenauigkeiten häuften sich, die Spieler begannen mit sich zu hadern, verzettelten sich in glücklosen Einzelaktionen und gerieten nach acht Minuten in Hälfte zwei gar mit acht Treffern in Rückstand (15:23).
Mit Willen, Druck und endlich auch wieder spielerischen Mitteln kämpften sie sich bis zur 52. Minute noch einmal auf 22:25 heran, mussten sich aber nach neuerlichen Unkonzentriertheiten letztlich mit 26:32 geschlagen geben. "Wir haben heute in der Abwehr einfach keinen Zugriff bekommen und im Angriff zu viele Möglichkeiten vergeben. Mit 18 Fehlwürfen und 16 technischen Fehlern lässt sich kein Spiel auf diesem Niveau gewinnen", so Trainer André Haber. "Dennoch werden wir nichts unversucht lassen, um den Titel doch noch nach Leipzig zu holen."
Sechs Tore im Handball wettzumachen, ist kein Ding der Unmöglichkeit. Erst recht nicht, wenn die DHfK-Junioren im Rückspiel daheim wieder zu ihrem wahren Leistungsvermögen zurückfinden. Pfingstsonntag, 14 Uhr, in der Arena ist es soweit. Es wird wohl kaum einen Handballfreund geben, der sich diese Aufholjagd in einem deutschen Meisterschaftsfinale entgehen lässt.
Wegen der großen Nachfrage verlegt der SC DHfK die zweite Finalbegegnung von der Sporthalle am Rabet in die Arena. Karten sind ab kommenden Dienstag an der Arena-Kasse im Angebot. Zuschauer bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt, der Rest bezahlt sechs Euro und ermäßigt die Hälfte. Anwurf ist um 14 Uhr, damit auch Fans von RB-Leipzig die Gelegenheit haben, das Spiel zu sehen. Die Roten Bullen treffen dann um 15.30 Uhr im letzten Saisonvergleich auf Greuther Fürth.
SC DHfK: Guretzky, Voigt (TH), Hönicke (6/3), Remke (5), Semper (5), Naumann (3), Jungemann (4), Neudeck (1), Dietze (1), Kügler (1), Meiner, Centner, Prautzsch, Reinholz, Sowada, Hellmann

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