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A-Junioren des SC DHfK Leipzig bezwingen Wiesbaden mit 24:21

Zehnter Sieg im zehnten Spiel A-Junioren des SC DHfK Leipzig bezwingen Wiesbaden mit 24:21

Das war ein schweres Stück Arbeit: Die A-Jugend der SC DHfK Handball-Akademie hat am ersten Advent die HSG VFR/Eintracht Wiesbaden daheim mit 24:21 (12:11) bezwungen. Der zehnte Sieg im zehnten Spiel der aktuellen Jugend-Bundesliga-Saison war einer der knappsten.

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Leipzigs Kapitän Jonas Hönicke auf dem Weg zum 24:21-Endstand gegen Wiesbaden.

Quelle: S. Löser

Leipzig. Die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle am Rabet staunten: In den ersten acht Minuten der Partie gegen die HSG Wiesbaden unterlief den hochkonzentriert aufspielenden DHfK-Junioren kein einziger Fehler, stand die Abwehr wie eine Wand, spielte der Angriff flexibel und dynamisch, wirkten die Gäste ob der Leipziger Dominanz stark verunsichert. Doch weitere acht Minuten später war aus dem klaren 5:1 ein karges 6:6 geworden und der Spielfaden bei den Gastgebern gerissen. Die Hessen hatten sich gefangen und mit ihrer offensiven 4:2-Deckung den Deutschen Meister ein ums andere Mal in Verlegenheit gebracht. Mannschaftskapitän Jonas Hönicke, mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer der Leipziger, konnte den Wandel vom Glanz- zum Kampfspiel kaum erklären: "Auch wenn man es nicht wahr haben will: Wahrscheinlich nistet sich durch die Überlegenheit am Anfang im Unterbewusstsein ein, dass dieses Spiel nicht zu verlieren ist. Und so lässt erst die Konzentration nach, dann passieren immer mehr Fehler, verunsichert einer den anderen."

A-Jugend-Chefcoach André Haber sieht das nicht anders: "Wir haben den Gegner regelrecht eingeladen, unsere Unzufriedenheit über die eigenen Fehlerketten auszunutzen. So bleibt das Spiel dann hart umkämpft bis zum Ende. Dennoch sind wir nie in Rückstand geraten und haben letztlich verdient gewonnen." In der Tat gelang es den Leipzigern nicht mehr, sich konstant von den quirligen Wiesbadenern abzusetzen. Nach dem knappen 12:11 zur Pause zeigte die Anzeigetafel zwar Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal 19:15, drei Minute vor Abpfiff aber wiederum nur 22:21. Kapitän Jonas Hönicke sorgte per Siebenmeter und schnellem Konter schließlich für den 24:21-Endstand.

Auch wenn die meisten Spieler diese Partie lieber schnell abhaken möchten, hat sie dennoch mindestens drei wichtige Erkenntnisse gebracht.

Erstens: Der Deutsche Meister kann auch schwierige Situationen erfolgreich meistern, zur Not in den Kampfmodus umschalten und auf diese Weise zurück ins Spiel finden.

Zweitens: Nach Videostudium wird die Konkurrenz ausgesprochen offensive Deckungssysteme als erfolgversprechendes Mittel gegen die Leipziger ansehen, worauf das DHfK-Trainerteam reagieren, die Mannschaft entsprechend einstellen und weiterentwickeln wird.

Drittens: Dass die DHfK-B-Jugend im Anschluss an ihr erfolgreiches Auswärtsspiel in der Mitteldeutschen Oberliga gegen Aue (27:18) geradewegs aus dem Erzgebirge zur Sporthalle am Rabet kam, um ihre A-Jugend lautstark von den Rängen zu unterstützen, spricht für einen guten Zusammenhalt im Verein.

Ihre letzte Bundesliga-Hinrunden-Partie bestreiten die DHfK-Junioren am zweiten Advent bei der TSG Friesenheim im fernen Ludwigshafen. Unterschätzen werden die Leipziger ihren Gegner gewiss nicht.

SC DHfK: Guretzky; Hönicke (7/4), Naumann (4), Neudeck (1), Remke (4/1), Jungemann (2), Esche (2), Emanuel (2), Löser (2), Seidler, Schulz.

sei

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